20.06.2013 11:09
Bewerten
 (1)

DZ Bank: DAX: Berg- und Talfahrt vor Fed-Sitzung

Eine regelrechte Achterbahnfahrt erlebten die Teilnehmer am deutschen Aktienmarkt gestern:
Nach fester Eröffnung fiel der DAX in der ersten halben Handelsstunde zunächst um fast 100 Punkte, ehe er sich stabilisieren konnte. Im Anschluss ging es dynamisch nach oben, so dass sogar das Tageshoch vom Montag (8.265 Punkte) übertroffen werden konnte. Gegen Mittag verlor der deutsche Blue Chip- Index dann erneut an Terrain, bevor am späten Nachmittag nochmals eine kleine Zwischenrally initiiert werden konnte.

Mit diesem schwankungsintensiven Handelstag bleibt die bisherige technische Lage erhalten. Der Abwärtstrend ist nach wie vor intakt, der Versuch, diesen im Sinne einer "Konsolidierungsflagge" mit Dynamik nach oben aufzulösen, scheiterte gestern. Ein Re-Test der alten Höchststände (8.525/58 Punkte) kann erst angedacht werden, wenn sich der Index nachhaltig aus seinem abwärts gerichteten Trendkanal befreit. Dies ist bis dato noch nicht geschehen. Somit überwiegt weiterhin der Eindruck eines (wenn auch nur flachen, aber dennoch intakten) kurzfristigen Abwärtstrends. Dieser stellt in Bezug auf den primären Aufwärtstrend eine Konsolidierungsbewegung dar. Deren Ende kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ausgerufen werden.

Ein fortgesetztes Konsolidierung bleibt somit auf der Agenda. Solange das zyklische Umfeld noch Gegenwind verheißt (bis ca. Ende des Monats) und der Chart keine gegenteiligen, d.h. bullishen, Signale aussendet (bspw. in Form einer klaren Auflösung der laufenden potenziellen "Konsolidierungsflagge"), gehen wir davon aus, dass weitere Rückschlagsrisiken bis 7.870 Punkte bestehen. Dort befindet sich neben der primären Aufwärtstrendlinie und den Januar/Februar-Zwischenhochs auch eine noch zu schließende Kurslücke vom 29./30. April sowie die sog. "Measured Move"-Projektion der ersten Abwärtswelle vom 28. Mai bis 7. Juni.

Das Derivateportal der DZ BANK: Eniteo.de Kontakt: DZ BANK AG +49(0)69-7447-7035 wertpapiere@dzbank.de Eniteo.de

Nicht-Vollzeittrader stehen wohl vor der Problematik, ihre Aktivitäten an den Märkten effizient und vor allem profitabel in ihren Tagesablauf zu integrieren. Die Trading-Expertern der DZ BANK unterstützen Sie dabei mir einer 30-teiligen Webinarreihe. Jetzt kostenlos anmelden.

IMPRESSUM

Herausgeber: DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorsitzender), Lars Hille, Wolfgang Köhler, Hans-Theo Macke, Albrecht Merz, Thomas Ullrich, Frank Westhoff Verantwortlich: Stefan Bielmeier, Leiter Research und Volkswirtschaft © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main 2012 Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

Diese Publikation genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyse und auch nicht einem Verbot des Handels vor Veröffentlichung von Finanzanalysen

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Trading-Software

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss unverändert -- Zweifel an Trumps Versprechen belasten Bankenbranche -- Siemens-Chef verkauft Aktien -- Carl Zeiss, JENOPTIK, KUKA, Nike im Fokus

Großaktionäre drängen laut Manager Magazin Stada-Führung zu Okay für Übernahme. GfK-Kleinaktionäre sollen hinausgedrängt werden. BASF hat angeblich Auge auf FMC Corp geworfen. Diesel-Betrug? - Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. USA: Rohöllagerbestände steigen auf neues Rekordniveau. VW kehrt nach Dieselgate an Anleihemarkt zurück.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
Allianz840400
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
SAP SE716460
Siemens AG723610
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
BayerBAY001