06.09.2013 11:13
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DZ-Bank: DAX: Erneute Berg- und Talfahrt bei deutschen Blue Chips

Nach der imposanten Intraday-Rally im DAX vom Mittwoch kamen die Bullen gestern zunächst erneut auf ihre Kosten.
Gleich zu Beginn konnte sich der Index weiter nach oben absetzen und dabei im weiteren Verlauf beinahe schon Tuchfühlung mit dem zu Wochenbeginn etablierten Zwischenhoch bei 8.270 Punkten aufnehmen. Knapp unterhalb prallte der Markt jedoch ab und fiel im Anschluss wieder auf deutlich unter 8.200 Punkte, bevor erneut Boden gut gemacht werden konnte. Den Rest des Tages hielten sich Käufer und Verkäufer in etwa die Waage.

Damit entsteht kurzfristig der Eindruck, dass eine "Pattsituation" zwischen Bullen und Bären vorherrscht. Bisher gelang es keiner Partei, einen entscheidenden Impuls zu setzen. Charttechnisch bleibt das Negativsignal von letzter Woche (Herausfallen aus der zuvor rund sechs Wochen währenden "Trading Range") zwar intakt, doch ist zusätzlicher Angebotsdruck, der den DAX in Richtung seiner 200-Tage-Linie (akt. 7.935 Pkt.) drücken könnte, bis dato Mangelware. Auf der anderen Seite konnte sich trotz eines weit verbreiteten Pessimismus im Markt aber auch noch kein Short Squeeze-Szenario entwickeln.

Daher finden wir derzeit eine recht "neutrale" Situation vor. Prozyklische Signale ergäben sich jeweils bei einem nachhaltigen Überwinden der 8.270 Punkte-Marke bzw. bei einem Bruch der Unterstützung um 8.100 Punkte.

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Kontakt: DZ BANK AG +49(0)69-7447-7035 wertpapiere@dzbank.de Eniteo.de

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Herausgeber: DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorsitzender), Lars Hille, Wolfgang Köhler, Hans-Theo Macke, Albrecht Merz, Thomas Ullrich, Frank Westhoff Verantwortlich: Stefan Bielmeier, Leiter Research und Volkswirtschaft © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main 2012 Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

Diese Publikation genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyse und auch nicht einem Verbot des Handels vor Veröffentlichung von Finanzanalysen.

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