07.05.2013 11:17
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DZ Bank: DAX - Herantasten ans Allzeithoch

Nach dem Kursfeuerwerk vom Freitag und der damit verbundenen Herausbildung eines neuen Bewegungshochs im dynamischen tertiären Aufwärtstrend oberhalb von 8.075 Punkten konnte der deutsche Blue Chip-Index auch gestern zunächst an seine positive Entwicklung anknüpfen. Diesmal stand kein geringeres als das Allzeithoch aus dem Jahr 2007 zum Test an. Nur um vier Zähler verfehlte der DAX dieses Niveau. Die Gewinnmitnahmen im Anschluss blieben jedoch moderat.

Damit zeigt sich zunächst Respekt vor dieser wichtigen charttechnischen Marke. Sie stellt für die Investoren einen psychologischen "Anker" dar. Ein Luftholen bzw. eine Verschnaufpause unterhalb ist daher nicht als ungewöhnlich zu bezeichnen. Selbst eine "pull back"-Bewegung, die unter das Hoch von Ende März um 8.075 Punkte liefe (die Toleranzen reichen sogar bis zum 38,2%-Fibonacci-Retracement des laufenden Aufwärtsimpulses bei 7.870 Punkten), wäre insgesamt noch als "gesunde" Basis für den laufenden Aufwärtstrend zu interpretieren.

Strategisch bietet sich, unabhängig vom Übergang in eine kurzfristige Gegenbewegung, mit dem Überwinden der mittelfristigen Abwärtstrendlinie in der vorletzten Woche die Chance, dass eine "Flaggen"-Konsolidierungsformation positiv aufgelöst wurde. Hierdurch hat der DAX auf Basis des 161,8%-Fibonacci-Retracements der Konsolidierungsbewegung sogar ein mittelfristiges Kurspotenzial bis 8.480 Punkte eröffnet.

Kontakt: DZ BANK AG +49(0)69-7447-7035 wertpapiere@dzbank.de Eniteo.de

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Herausgeber: DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorsitzender), Lars Hille, Wolfgang Köhler, Hans-Theo Macke, Albrecht Merz, Thomas Ullrich, Frank Westhoff Verantwortlich: Stefan Bielmeier, Leiter Research und Volkswirtschaft © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main 2012 Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

Diese Publikation genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyse und auch nicht einem Verbot des Handels vor Veröffentlichung von Finanzanalysen.

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