19.04.2013 11:32

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DZ Bank - DAX: Index verbleibt unterhalb wichtiger Unterstützung


Nach dem negativen charttechnischen Signal vom Mittwoch (Bruch der wichtigen Unterstützungszone um 7.540 Punkte) konnte sich der DAX zunächst erholen. Dabei machte dieser den Versuch, den zuvor unterschrittenen Unterstützungsbereich zurückzuerobern. Der Versuch misslang, womit die Basis für die Etablierung eines neuen Bewegungstiefs im kurzfristigen Abwärtstrend gelegt wurde.

So sind die Aussichten für die kommenden Handelstage als unverändert einzustufen: Das negative Signal vom Mittwoch bleibt intakt. Auch wenn der Markt kurzfristig als "überverkauft" anzusehen ist (siehe "Projection Oscillator" in der Grafik), ist das Risiko einer weiteren Trendfortsetzung nach unten u.E. recht hoch. Ein kritischer Aspekt ist hierbei, dass die entsprechenden Pendants an der Wall Street bisher noch kaum korrigiert haben. Sollte dort ein markanterer Abwärtstag auftreten, würde dies die europäischen Indizes inkl. DAX mit ihrer latenten "Relative Schwäche"- Entwicklung gegenüber den US-Märkten auch überproportional betreffen.

Dennoch sehen wir zunächst "nur" eine Ausweitung der laufenden Korrekturbewegung mit einem weiteren Kursrückschlagsrisiko bis zur 200-Tage-Linie, die sich aktuell bei rund 7.370 Punkten befindet. In intakten Haussebewegungen gab es im Falle sekundärzyklischer Korrekturen in der Vergangenheit häufig Nachfragebereitschaft auf diesem wichtigen gleitenden Durchschnitt, so dass dieser auch in der vorliegenden Situation einen wichtigen Orientierungspunkt bieten sollte.

DAX:

1. Widerstand 7.608 / 2. Widerstand 7.885
1. Unterstützung 7.370 / 2. Unterstützung 7.200

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Verantwortlich: Stefan Bielmeier, Leiter Research und Volkswirtschaft © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main 2012 Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

Diese Publikation genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyse und auch nicht einem Verbot des Handels vor Veröffentlichung von Finanzanalysen.

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