05.04.2013 10:46

Senden

DZ Bank - DAX: Kurzfristige Abwärtsbewegung bleibt intakt


Im Umfeld des EZB-Zinsentscheids zeigte sich am gestrigen Tag beim deutschen Blue Chip Index ein hoch volatiler Handelsverlauf. Nachdem noch am Vormittag ein reges Kaufinteresse zu beobachten war, dominierte den weiteren Verlauf über ein markanter Angebotsüberschuss die Kursentwicklung beim DAX. Die charttechnische Unterstützungszone unterhalb der 7.900 Punkte-Marke konnte hierdurch erneut nicht zurückerobert werden.

Damit besteht weiterhin ein intakter kurzfristiger (tertiärer) Abwärtstrend. Mit dem Unterschreiten der 7.900 Punkte-Marke bleibt die Interpretation einer "pull back"- Bewegung an die potenzielle "Nackenlinie" einer kurzfristigen "Kopf-Schulter"- Trendumkehrformation bestehen (siehe Grafik). Zusammen mit einer ungünstig zu interpretierenden Zyklentechnik ergibt sich dadurch ein fortgesetzter Konsolisierungsbedarf für den DAX.

Unter diesem Blickwinkel ist mit der Ausweitung der laufenden Konsolidierungsbewegung bis zu den letzten mittelfristig wichtigen Reaktionstiefs bei 7.565/40 Punkten zu rechnen. Ein "übergeordneter" Topbildungsprozess ist aktuell jedoch noch nicht zu erkennen. Daher würde sogar eine Ausweitung der laufenden Konsolidierung bis zu den Reaktionstiefs der Erwartungshaltung einer erneuten Bewegung in Richtung des Allzeithochs um 8.150 Punkte nicht entgegen stehen.

DAX:

1. Widerstand 8.075 / 2. Widerstand 8.150
1. Unterstützung 7.750 / 2. Unterstützung 7.565

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Trading-Software

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen