25.03.2013 11:05

Senden

DZ Bank: DAX - Verkaufsignale noch einmal abgewendet


Nach den Kursabgaben am Donnerstag setzten sich zunächst auch zum Handelsbeginn am Freitag die Gewinnmitnahmen beim deutschen Blue Chip Index weiter fort. Erneut verhalf dann am Nachmittag eine freundliche einsetzende Wall Street auch dem DAX die Kursverluste zu begrenzen. Die Verunsicherung der Investoren spiegelt sich mit der Etablierung eines "doji"s durch die Tageskerze deutlich wider.

Mit den Zukäufen am Nachmittag konnte der DAX vermeiden, ein kurzfristig negatives Signal zu geben. Mit dem Tagestief erfolgte fast punkgenau die Verteidigung der charttechnischen Unterstützung um 7.870 Punkte. Die Interpretation einer „pull back“-Bewegung nach dem vorherigen Ausbruch aus der Januar/Februar- Handelsspanne kann damit noch aufrecht erhalten bleiben. Auch das Risiko der Bildung einer kurzfristigen "Kopf-Schulter"-Trendumkehrformation mit einem dynamischen Durchbruch unter einer potenziellen "Nackenlinie" um 7.900 Punkten konnte vermieden werden.

Mit der bislang erfolgreichen Verteidigung der gesamten Unterstützungszone zwischen 7.870 und 7.900 Punkte stehen die Chancen weiterhin günstig, noch einmal einen neuen Anlaufversuch in Richtung der Allzeithochs um 8.150 Punkte zu starten. Unterhalb dieser Zone sollten jedoch die zyklisch angedeuteten Risiken stärker berücksichtigt werden. Diese lassen aktuell die Etablierung eines Zwischentops erwarten. Formationstechnisch würden sich dann unterhalb der Unterstützungszone zunächst weiter gehende Anschlussrisiken bis in den Bereich um 7.725 Punkte ergeben (siehe Punkt "M" in der Grafik).

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Trading-Software

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen