17.05.2013 11:03

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DZ Bank - DAX: Von einem Hoch zum Nächsten


Auch gestern konnte der deutsche Blue Chip Index in der laufenden aufwärts gerichteten Bewegung ein neues Allzeithoch etablieren. Schwächere USKonjunkturdaten dämpften jedoch am Nachmittag die Kauflaune, so dass der Aufwärtstrend erneut keinen neuen Momentumschub erhielt.

Trotz einer immer ungünstiger zu interpretierenden Aufwärtsbewegung (Gefahr der Etablierung eines formationstechnischen "Keils") bleibt der seit Mitte April laufende Aufwärtstrend noch dynamisch intakt. Eine im kurzfristigen Zeithorizont merkliche Eintrübung der charttechnischen Situation würde sich erst ergeben, wenn das Tagestief vom Montag um 8.217 Punkte unterschritten wird. Hier wäre dann mit der Ausweitung der Konsolidierung bis zum Bewegungshoch vom März um 8.075 Punkte zu rechnen (sog. "pull back"-Bewegung).

Insgesamt bleibt ein antizyklisches Vorgehen beim DAX extrem risikobehaftet. Wir präferieren weiterhin das Szenario, dass die laufende aufwärts gerichtete Bewegung noch nicht ihren Endpunkt erreicht hat. Charttechnisch lässt sich ein weiter gehendes "Übertreibungspotenzial" bis in den Bereich um 8.480 Punkte (dem 161,8%- Fibonacci-Retracement der März/April-Korrektur) ableiten. Im weiteren Verlauf sollte dann jedoch, zumindest für eine "gesunde" langfristige Aufwärtsbewegung, eine "merkliche" Konsolidierung auf die Tagesordnung rücken.

DAX:
1. Widerstand 8.400 / 2. Widerstand 8.480
1. Unterstützung 8.152 / 2. Unterstützung 8.075

Kontakt: DZ BANK AG +49(0)69-7447-7035 wertpapiere@dzbank.de Eniteo.de

IMPRESSUM

Herausgeber: DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorsitzender), Lars Hille, Wolfgang Köhler, Hans-Theo Macke, Albrecht Merz, Thomas Ullrich, Frank Westhoff Verantwortlich: Stefan Bielmeier, Leiter Research und Volkswirtschaft © DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main 2012 Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main

Diese Publikation genügt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyse und auch nicht einem Verbot des Handels vor Veröffentlichung von Finanzanalysen.

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