14.03.2013 11:17

Senden

DZ Bank: DAX: Weiterhin in ruhigen Bahnen


Der DAX zeigte sich gestern von seiner ruhigen Seite. Nach dem fast 400 Punkte betragenden Anstieg der letzten Handelswoche tendierte der Markt den vierten Tag in Folge seitwärts - ohne stärkere Impulse auf beiden Seiten. Bis zum Nachmittag war eine regelrechte Lethargie zu beobachten. Zum Schluss stand eine "doji"- ähnliche Tageskerze (Eröffnungs- und Schlussstand auf demselben Niveau) zu Buche. Charttechnisch ist dies aber nicht unbedingt negativ zu interpretieren.

Bisher wird der vorherige Kursanstieg auf sehr hohem Kursniveau "verdaut", was im Trend folgenden Sinne als günstig zu interpretieren ist - zumal der DAX nicht einmal annäherungsweise eine "pull back"-Tendenz in Richtung seiner ehemaligen charttechnischen Ausbruchsmarke um 7.870 Punkte gezeigt hat. Markttechnisch macht sich dies insofern bemerkbar, als sich der "Projection Oscillator" trotz mangelnder Kursverluste im DAX wieder fast bis in die "überverkaufte" Zone zurückgezogen hat.

Damit steht weiterhin eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis zum 161,8%- Fibonacci-Retracement der nach oben verlassenen Handelsspanne bei 8.080 Punkten und schlussendlich ein Test der bisherigen Allzeithochs aus dem Jahr 2007 bei 8.150 Punkten auf der Agenda. Die Chancen, kurzfristig über dieses Niveau hinauszuschießen, sehen wir kurzfristig als gering an, da das zuletzt wieder stark in den optimistischen Bereich gestiegene Investorensentiment für dieses Unterfangen ungeeignet sein dürfte.

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Trading-Software

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen