Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Der Automobilkonzern Daimler AG musste in den vergangenen Jahren mehr als 300.000 Wagen seiner Marke Mercedes aufgrund defekter Motorenteile reparieren. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe.
Demnach haben fehlerhafte Injektoren in Vier-Zylinder-Dieselmotoren Schäden verursacht, die Daimler mehr als eine halbe Milliarde Euro kosteten. Die Zeitung berichtet weiter, dass sich Daimler den Schaden mit dem Hersteller der Injektoren, dem US-Unternehmen Delphi, teilen wird. So habe sich Delphi bereits mit 100 Mio. Euro an den Kosten beteiligt. Bezüglich der Aufteilung der weiteren Kosten haben sich beide Unternehmen noch nicht geeinigt.
Die Daimler-Aktie verlor in Frankfurt zuletzt 0,45 Prozent auf 38,90 Euro, im Xetra gab das Papier 0,14 Prozent auf 39,00 Euro ab. (31.08.2012/ac/n/d)