07.08.2012 15:38
Bewerten
 (4)

E.ON überrascht mit hohem Gewinnanstieg

Dank Billiggas
Der Energiekonzern E.ON hat im ersten Halbjahr einen überraschend deutlichen Ergebnisanstieg erzielt.
Der neue Gasliefervertrag mit der russischen Gazprom entlastet die Taschen des Energiekonzerns E.ON spürbar und sorgt für einen Gewinnsprung im ersten Halbjahr. Da auch Einmalbelastungen aus dem Vorjahr im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Kernenergie wegfielen, erhöhte sich der nachhaltige Konzernüberschuss in den ersten sechs Monaten um satte 2,4 Milliarden auf 3,3 Milliarden Euro, wie E.ON überraschend mitteilte.

Eigentlich sollten die Zahlen erst am kommenden Montag vorgelegt werden. Der deutliche Anstieg machte jedoch eine frühere Veröffentlichung notwendig. Auch operativ legte E.ON zu: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde auf 6,7 von 4,3 Milliarden Euro gesteigert. Dies ist mehr als etwa die Analysten von Credit Suisse mit 6,2 Milliarden geschätzt hatten.

Im Juli hatte sich E.ON mit Gazprom über einen neuen langfristigen Liefervertrag geeinigt, der die Düsseldorfer nun um Milliarden entlastet. Rückwirkend konnten sich die beiden Konzerne nach längerem Ringen auf bessere Konditionen für E.ON einigen. Ein positiver Einmaleffekt von einer Milliarde Euro daraus wurde im ersten Halbjahr verbucht.

Die Gewinne des deutschen Energiekonzerns hatten in der Vergangenheit unter der alten, für E.ON ungünstigen Vereinbarung gelitten, die den Gaspreis an den stetig steigenden Ölpreis koppelten. Das hatte dazu geführt, dass E.ON für das Gas mehr bezahlen musste, als der Konzern selbst bei seinen Großkunden verlangen konnte.

Für die folgenden Quartale erwartet E.ON weitere positive Effekte. Die Jahresprognose hatte der Konzern bereits Anfang Juli erhöht: Ein Konzern-EBITDA zwischen 10,4 und 11 Milliarden Euro sowie einen nachhaltigen Konzernüberschuss zwischen 4,1 und 4,5 Milliarden Euro will das Unternehmen erreichen.

Der nachhaltige Konzernüberschuss ist dabei üblicherweise bereinigt um nicht wiederkehrende Effekte wie die Neubewertung von Energiederivaten, Buchgewinnen und -verlusten sowie bestimmte Steuereffekte. Diese Kennziffer bildet die Grundlage für eine spätere Dividendenzahlung. Die Aktie legte nach den Zahlen zu.

Kontakt zum Autor: natali.schwab@dowjones.com DJG/nas/cbr (END) Dow Jones Newswires August 07, 2012 04:51 ET (08:51 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- 04 51 AM EDT 08-07-12 - Von Natali Schwab

Die Bilanzen der DAX-Konzerne im zweiten Quartal/1. Halbjahr 2012

 

Platz 30: Merck

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal wegen Millionenbelastungen aus seinem bis 2014 laufenden Sparprogramm erneut rote Zahlen geschrieben. Von April bis Juni fiel ein Verlust von 60,5 Millionen Euro an. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet.

Bildquellen: Eon
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu E.ON SE

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Deutsche Blue Chips im Blick
In der vergangenen Handelswoche wies der DAX fünfmal in Folge negative Vorzeichen aus. Auf Wochensicht rutschte er um 5,5 Prozent auf 11.688,70 Zähler ab.
17.04.15
17.04.15
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON SE

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.04.2015EON SE HaltenIndependent Research GmbH
14.04.2015EON SE SellCitigroup Corp.
14.04.2015EON SE buyGoldman Sachs Group Inc.
09.04.2015EON SE OutperformBNP PARIBAS
08.04.2015EON SE OutperformBernstein Research
14.04.2015EON SE buyGoldman Sachs Group Inc.
09.04.2015EON SE OutperformBNP PARIBAS
08.04.2015EON SE OutperformBernstein Research
26.03.2015EON SE buySociété Générale Group S.A. (SG)
25.03.2015EON SE buyGoldman Sachs Group Inc.
17.04.2015EON SE HaltenIndependent Research GmbH
01.04.2015EON SE HoldHSBC
31.03.2015EON SE NeutralUBS AG
31.03.2015EON SE NeutralUBS AG
26.03.2015EON SE HoldDeutsche Bank AG
14.04.2015EON SE SellCitigroup Corp.
02.04.2015EON SE SellCitigroup Corp.
01.04.2015EON SE SellCitigroup Corp.
12.03.2015EON SE ReduceCommerzbank AG
11.03.2015EON SE ReduceKepler Cheuvreux
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für E.ON SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr E.ON SE Analysen

Heute im Fokus

DAX geht mit kräftigem Abschlag ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- Winterkorn bleibt VW-Chef -- Balkanstaaten stellen Griechen-Banken unter Quarantäne -- Deutsche Bank, GE im Fokus

Obama lobt Kongress-Pläne zu Handelsabkommen TTIP. G20 kritisieren USA wegen IWF-Stimmrechtsblockade. Nächster Paukenschlag in Pharmaindustrie möglich: Teva erwägt Mylan-Kauf. Fresenius verhandelt über Zukauf in Israel. G20-Finanzminister optimistischer über Weltwirtschaft. Merkel sieht perspektivisch Freihandelszone mit Russland. Obama ermahnt Griechenland zu Reformen. US-Autobauer Ford investiert Milliarden in Mexiko. Auswärtiges Amt bringt Deutsche aus Jemen in Sicherheit.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die besten Flughäfen der Welt

Welche Startups werden von Investoren am höchsten bewertet?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

Die wundersame Welt von Google

mehr Top Rankings

Umfrage

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2014 das dritte Jahr in Folge gesunken. Sollte Deutschland diese Entwicklung 2015 mitmachen?