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Coca-Cola Aktie [WKN: 850663 / ISIN: US1912161007]

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14.05.2009 10:05

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Das Coca-Cola-System fördert neue Ansätze zur wirtschaftlichen Entwicklung


An einer Podiumsdiskussion an der Brookings Institution haben der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, Muhtar Kent, der Chairman und CEO der Coca-Cola Company, und Pat Woertz, Chairman, CEO und President der Archer Daniels Midland Company, über die Möglichkeiten gesprochen, mit denen Wirtschaftsunternehmen sowohl für ihre Aktionäre als auch für die Gesellschaft wertschöpfende Maßnahmen treffen können. Sie betonten dabei den Einsatz von Kerntätigkeiten der Unternehmen zur Förderung von Wachstum und Entwicklung in Schwellenländern.

Das System von Coca-Cola mit manuellen Distributionszentren (Manual Distribution Centers, MDC) in Afrika wurde als Beispiel für eine innovative Lösung genannt, mit der sowohl Unternehmenszwecke als auch internationale Entwicklungsziele gefördert werden können. Mit dem Ansatz von Coca-Cola beim Vertrieb von Produkten in schwer erreichbaren städtischen und stadtnahen Gebieten in Afrika werden Kleinunternehmen eingesetzt, die die Produkte von Coca-Cola manuell an lokale Kleinhändler verteilen. Diese MDCs machen über 80 Prozent des Unternehmensumsatzes in Ostafrika aus, bieten dabei einer wachsenden Zahl von Jungunternehmern die Gelegenheit, ihr eigenes kleines Geschäft zu gründen und schaffen auch Arbeitsplätze für Frauen. Bisher wurden in Afrika durch das System von Coca-Cola über 2500 MDCs mit mehr als 12.000 Angestellten geschaffen, die einen Jahresertrag von über 500 Millionen US-Dollar erwirtschaften.

"Für Coca-Cola sind diese manuellen Distributionszentren ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein Unternehmen sich auf die Erfüllung der Bedürfnisse seiner Verbraucher und Kunden konzentrieren und dabei gleichzeitig etwas für die Zukunft der lokalen Gemeinschaften tun kann", sagte Muhtar Kent, Chairman und CEO der Coca-Cola Company. "Unsere Philosophie beruht schon lange darauf, unser Unternehmenssystem ganzheitlich zu betrachten und dann zu bestimmen, wo wir wichtige Maßnahmen ergreifen können, die den größten Einfluss auf örtliche Gemeinschaften sowie auf unsere Interessengruppen haben, denn wir sind auf beide angewiesen."

Das Unternehmen setzt sich dafür ein, die Anzahl an MDCs in Afrika zu erhöhen, seit es dem sogenannten Business Call to Action beigetreten ist, einer Initiative zur Mobilisierung großer Firmen, die durch Nutzbarmachung ihrer Kernkompetenzen zum Erreichen der UN-Millenniumsziele beitragen sollen. Um bestimmen zu können, wie dieses Modell am besten zu erweitern ist, bat Coca-Cola die Abteilung für unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility Initiative) an der Harvard Kennedy School und die International Finance Corporation (IFC) um eine Begutachtung des Ansatzes.

Im Jahr 2008 wurde eine Untersuchung der gegenwärtigen Betriebsabläufe im Rahmen des MDC-Modells in der tansanischen Hauptstadt Dar es Salaam und in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba durchgeführt.

"Wirtschaftskreise und internationale Entwicklungshelfer erkennen mehr und mehr, dass der nachhaltigste Beitrag von Unternehmen zur Armutsminderung darin besteht, ihre Kerntätigkeiten auf gewinnbringende, verantwortliche und integrierende Weise auszuüben", sagte Jane Nelson von der Harvard Kennedy School.

"Unsere Untersuchung der manuellen Distributionszentren in Tansania und Äthiopien deutet auf das Potenzial hin, das für große Konzerne beim Aufbau von Geschäftsverbindungen mit Kleinunternehmen innerhalb ihrer Wertschöpfungskette besteht, was auch für die wirtschaftliche Entwicklung vorteilhaft sein kann", sagte der Leiter der IFC, Toshiya Masuoka.

Die Forschungsstudie ermittelte auch eine Reihe von Möglichkeiten zur Vertiefung des MDC-Ansatzes. Dazu gehören: 1.) Investitionen in die stetige Verbesserung des Geschäftsmodells durch bessere Finanzierungsgelegenheiten sowie mehr und bessere Ausbildungsmöglichkeiten; 2.) Verbesserung des sozioökonomischen Status von MDC-Inhabern durch Vermittlung von Sozialkompetenzen und Weiterbildungsmöglichkeiten; 3.) Förderung der Entwicklung von Kleinunternehmen und Unternehmertum durch Unterstützung von unternehmerischen Ausbildungen und Eintreten für die Weiterentwicklung von Kleinunternehmen; 4.) Untersuchung von Möglichkeiten zur Verbreitung von sozialen Produkten und Botschaften über das Geschäftsmodell; und 5.) Durchführung von partizipativer Evaluation und aktionsorientierten Lernmethoden.

Die Studie ist verfügbar unter http://www.hks.harvard.edu/m-rcbg/CSRI/publications/other_10_MDC_report.pdf. Coca-Cola führt gegenwärtig Gespräche mit potenziellen Entwicklungspartnern, mit denen einige dieser Möglichkeiten zur Stärkung des Modells gemeinsam verfolgt werden sollen.

Die Coca-Cola Company ist der weltweit größte Getränkehersteller und bietet den Verbrauchern beinahe 500 erfrischende Marken mit oder ohne Kohlensäure. Neben Coca-Cola, die als wertvollste Marke der Welt gilt, enthält das Portfolio des Unternehmens zwölf weitere Milliardenmarken, zu denen unter anderen Coca-Cola light, Fanta, Sprite, Coca-Cola Zero, vitaminwater, POWERADE, Minute Maid und Georgia Coffee gehören. Wir sind weltweiter Anbieter Nummer eins von kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken, Fruchtsäften und Fruchtsaftgetränken sowie trinkfertigen Tee- und Kaffeegetränken. Über das weltweit größte Getränkeverteilsystem kommen Verbraucher in über 200 Ländern täglich in den Genuss von knapp 1,6 Milliarden Getränkeportionen von unserem Unternehmen. Mit unserem anhaltenden Einsatz für die Entwicklung von nachhaltigen Gemeinschaften setzen wir uns für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, zur Schonung von natürlichen Ressourcen und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinschaften in unserem Einflussgebiet ein. Weitere Informationen über unser Unternehmen entnehmen Sie bitte unserer Website unter www.thecoca-colacompany.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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