11.11.2012 14:42
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Dena-Chef Kohler fordert radikale Reform der Ökostromförderung

    HAMBURG (dpa-AFX) - Die derzeitige Förderung der erneuerbaren Energien sollte nach dem Willen des Chefs der halbstaatlichen Deutschen Energie-Agentur (Dena) so schnell wie möglich gestoppt werden. "Jede neue Photovoltaik- oder Windenergieanlage, die wir nicht sinnhaft integrieren können, hat im System einen negativen Effekt", sagt Stephan Kohler dem "Spiegel".

 

    Die aktuellen Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nannte Kohler "Wahnsinn": "All denen, die von diesem Wohlfühl-Gesetz profitieren, müssen wir jetzt sagen: Liebe Leute, so geht es nicht weiter!" Der Zubau bei Solar- und Windkraft müsse mit dem Ausbau des Gesamtsystems synchronisiert werden, "sonst geht die Energiewende schief."

 

    Konkret schlägt er vor, die Photovoltaik nur noch dort auszubauen, wo sie gebraucht werde und wo es Netze gebe, die den Strom aufnehmen könnten. Die Netzbetreiber sollten dazu einen Kataster freier Netzkapazitäten erstellen. Der Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee müsse ebenfalls an den Ausbau der Netze und Stromtrassen gekoppelt werden. "Mein Vorschlag ist: Wir lassen den Zubau von Windenergie nur dann zu, wenn die Trassen wirklich stehen."/DP/he

 

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