24.11.2012 07:11
Bewerten
 (0)

Der DAX zeigt seine ganze Stärke!

EMFIS.COM - Der Test der 7.000-Punkte-Marke kann als erfolgreich abgeschlossen verbucht werden. Selbst die Hängepartie um die Griechenland-Rettung trübte die Stimmung nicht. Doch in Sicherheit wähnen darf man sich trotzdem nicht. Aufgrund  der Feiertage in den USA und Japan waren die Umsätze an den Aktienmärkten gering und niemand wollte sich zu weit aus dem Fenster lehnen.


Griechen-Rettung zieht sich – wieder mal

Dass die EU-Finanzminister sich noch nicht auf das nächste Griechen-Rettungspaket einigen konnten, wurde an der Börse nicht bestraft. Inzwischen gilt es als Konsens, dass der politische Wille zur Rettung Griechenlands nicht mehr in Frage gestellt wird. Einer der Hauptstreitpunkte zwischen Eurogruppe und IWF ist noch der Zeitrahmen. Die Euro-Länder wollen Griechenland unter anderem zwei Jahre mehr Zeit für den Schuldenabbau gewähren. Nun soll am kommenden Montag eine Einigung erzielt werden.

Hoffnungssignale aus China

Am Freitag überraschte der ifo-Geschäftsklimaindex mit einem Anstieg. Das gab speziell dem deutschen Aktienmarkt Auftrieb. Aber auch aus China kamen erneut positive Konjunktursignale. Der HSBC Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe übertraf im November mit einem Anstieg auf 50,4 Punkte nicht nur die Prognosen der Analysten, sondern er erreichte erstmals seit 13 Monaten wieder den Expansionsbereich. Chinas Wirtschaft kommt wieder in Fahrt und das spüren inzwischen auch mittlere und kleinere Unternehmen, die in den Stimmungsumfragen befragt werden. Wir bleiben daher zuversichtlich auch für unsere Musterdepotpositionen auf chinesische Basiswerte. Eine positive Konjunkturüberraschung im vierten Quartal liegt nun im Bereich des Möglichen. Nichts substanziell Neues gab es in dieser Woche aus den USA, wo die Verhandlungen zwischen Präsident Obama und den US-Republikanern zur Umschiffung der Fiskalklippe so allmählich in die heiße Phase treten. Viel Zeit bleibt den Akteuren nicht mehr, dennoch rechnen immer mehr Beobachter damit, dass ein Kompromiss gefunden wird, der den Absturz der US-Wirtschaft verhindert.

Fazit

Die Charttechnik beim Dax hat sich wieder entspannt. Griechenland ist nicht wirklich ein Thema, da alle von einer Rettung ausgehen und auch vor der Fiskalklippe haben immer weniger Anleger Angst. Nun auch noch gute Nachrichten aus China – eine Rückkehr des DAX zur 7.400er Marke ist da kein Hirngespinst mehr. Freilich sind die Risiken nicht völlig verschwunden, sie spielen in der Wahrnehmung nur nicht mehr die starke Rolle, wie noch in der Vorwoche. Kurzfristig dürfte es daher weiter aufwärts gehen.



Erfolgreiche Investments wünscht


Ihr
Stefan Böhm
Chefredakteur DaxVestor

http://www.dax-vestor.de



Konkrete Empfehlungen für Aktien, Optionsscheine und Hebelzertifikate sowie hochwertige Basiswissenserien. Testen Sie den DaxVestor: https://www.dax-vestor.de/abo.php

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- US-Jobdaten durchwachsen -- VW verschiebt Bilanzvorlage und HV -- Rocket Internet verkleinert sich -- LinkedIn, RWE, Toyota im Fokus

Twitter schließt 125.000 Zugänge. New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal. Disneys Star Wars spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein. Rückruf manipulierter VW-Wagen in Belgien ab März. Gläubiger beenden erste Kontrollrunde in Athen. Stahlwerte leiden unter Kapitalerhöhung von ArcelorMittal. Ölpreise können Gewinne nicht halten. EU offen für Libyen-Einsatz. Experten: Apple hielt 2015 zwei Drittel des Marktes bei Computeruhren. Gute Nachfrage kurbelt Geschäft von CANCOM an.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Regulierungsvorgaben für die Vermittlung von Finanzprodukten laufen unvermindert fort. Nutzt dies letztlich dem Anleger?