Deutliche Gewinne für DAX & Co. -- JPMorgan schlägt Erwartungen -- Infineon dank Rekordquartal von Intel gefragt -- VW schließt Kapitalerhöhung ab -- Daimler, BoA, ThyssenKrupp im Fokus
Termine vom 13.04.10:
- D: Insolvenzen Januar
- EU: Industrieproduktion Februar
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Verbraucherpreise März
- USA: Einzelhandelsumsatz März
- USA: Lagerbestände Februar
- USA: EIA US-Öllagerbestände Woche
- USA: Beige Book
- ASML: Quartalszahlen
- CIENA: Hauptversammlung
- Daimler: Hauptversammlung
- Gerresheimer: Quartalszahlen
- JPMorgan: Quartalszahlen
- SMT Scharf: Hauptversammlung
- UBS: Hauptversammlung
DAX-Anleger in Kauflaune: 6.300 im Test
Nachdem der Aluminiumriese Alcoa am Vortag den Start in die Berichtssaison verpatzt hatte, sorgten zum Handelsstart am Mittwoch überraschend gut ausgefallene Quartalszahlen für Kauflaune in Frankfurt: Dank eines Rekordauftaktquartals für den Chipriesen Intel und festen Vorgaben aus den USA und Asien stiegen DAX & Co. mit Gewinnen in den Handel zur Wochenmitte ein. Auch im weiteren Verlauf wurde die Gewinnzone verteidigt.
Neben den Chipherstellern standen auch Bankenwerte besonders unter Beobachtung. Mit JPMorgan hat die erste US-Großbank ihre Bücher geöffnet und mit 3,3 Milliarden Dollar einen höheren Quartalsgewinn erzielt als erwartet. Hierzulande richtete sich das Augenmerk der Anleger zudem auf die Automobilbranche. Vor der heutigen Hauptversammlung bei Daimler wurde bereits bekannt, dass Kuwait seinen Anteil am Unternehmen - vorrübergehend - reduziert hat. Das Unternehmen sieht sich indes für die Jahresziele auf Kurs.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 6.269 Punkten in den Handel ein und verteidigte seine Aufschläge weiter. Am Nachmittag kletterte der DAX kurzzeitig über die 6.300er-Marke und notierte auf einem neuen Jahreshoch von 6.305 Zählern. Die Quartalsbilanz von JPMorgan half dem Leitindex im Verlauf auf die Beine. Zu den größten Gewinnern unter den Standardwerten gehörte Infineon - dank guter Zahlen des Konkurrenten Intel. Der DAX schloss mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent bei 6.278 Punkten.
Der TecDAX legte unterdessen zunächst um 0,5 Prozent auf 845 Indexpunkte zu. Auch Techwerte hielten sich weiter in der Gewinnzone. Letztlich stand ein Plus von 0,8 Prozent auf 847 Punkte an der Kurstafel.
16:45 Uhr: Fed-Chef erwartet moderate Erholung der US-Wirtschaft
Laut dem US-Notenbakchef Ben Bernanke hätten die massive Stützung der Finanzmärkte und die konzertierten Maßnahmen der Politik wesentlich zur Stabilisierung der Finanzmärkte beigetragen. Insgesamt ließen die zuletzt veröffentlichten Daten erkennen, dass die private Konsumnachfrage stark genug sei, um eine moderate Erholung der US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen zu gewährleisten.
16:33 Uhr: US-Öllagerbestände sinken
Die US-Öllagerbestände sind in der vergangenen Woche zurückgegangen. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 2,2 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 1,1 Millionen Barrel verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 1,1 Millionen Barrel ausgewiesen.
16:10 Uhr: US-Lagerbestände steigen
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Februar gegenüber dem Vormonat einen Anstieg aus. So lagen die Lagerbestände im Berichtsmonat um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau . Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
16:03 Uhr: Cognis-Börsengang bleibt Option
Die Eigentümer des Spezialchemiekonzerns Cognis halten sich Finanzkreisen zufolge trotz des regen Kaufinteresses seitens strategischer Investoren nach wie vor die Option eines Börsengangs von Cognis offen. Konkrete Angebote hätten die potenziellen Käufer - dazu zählen unter anderem die BASF sowie deren US-Wettbewerber Lubrizol - allerdings noch nicht abgegeben.
15:38 Uhr: VW schließt Kapitalerhöhung ab
Der Autobauer Volkswagen hat seine milliardenschwere Kapitalerhöhung abgeschlossen. Es sind 99,3 Prozent der Rechte zum Bezug neuer Vorzugsaktien zum Stückpreis von 65 Euro ausgeübt worden. Die übrigen Anteile seien an institutionelle Investoren verkauft worden. Damit wurden 4,1 Milliarden Euro erlöst.
- D: Insolvenzen Januar
- EU: Industrieproduktion Februar
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Verbraucherpreise März
- USA: Einzelhandelsumsatz März
- USA: Lagerbestände Februar
- USA: EIA US-Öllagerbestände Woche
- USA: Beige Book
- ASML: Quartalszahlen
- CIENA: Hauptversammlung
- Daimler: Hauptversammlung
- Gerresheimer: Quartalszahlen
- JPMorgan: Quartalszahlen
- SMT Scharf: Hauptversammlung
- UBS: Hauptversammlung
DAX-Anleger in Kauflaune: 6.300 im TestNachdem der Aluminiumriese Alcoa am Vortag den Start in die Berichtssaison verpatzt hatte, sorgten zum Handelsstart am Mittwoch überraschend gut ausgefallene Quartalszahlen für Kauflaune in Frankfurt: Dank eines Rekordauftaktquartals für den Chipriesen Intel und festen Vorgaben aus den USA und Asien stiegen DAX & Co. mit Gewinnen in den Handel zur Wochenmitte ein. Auch im weiteren Verlauf wurde die Gewinnzone verteidigt.
Von US-Konjunkturseite wurden am Nachmittag zusätzliche Kaufimpulse ausgelöst. Die US-Verbraucherpreise waren im März geringer gestiegen als erwartet. Auch der US-Einzelhandel hat mit seinen Umsätzen im März besser abgeschnitten als prognostiziert.
Neben den Chipherstellern standen auch Bankenwerte besonders unter Beobachtung. Mit JPMorgan hat die erste US-Großbank ihre Bücher geöffnet und mit 3,3 Milliarden Dollar einen höheren Quartalsgewinn erzielt als erwartet. Hierzulande richtete sich das Augenmerk der Anleger zudem auf die Automobilbranche. Vor der heutigen Hauptversammlung bei Daimler wurde bereits bekannt, dass Kuwait seinen Anteil am Unternehmen - vorrübergehend - reduziert hat. Das Unternehmen sieht sich indes für die Jahresziele auf Kurs.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 6.269 Punkten in den Handel ein und verteidigte seine Aufschläge weiter. Am Nachmittag kletterte der DAX kurzzeitig über die 6.300er-Marke und notierte auf einem neuen Jahreshoch von 6.305 Zählern. Die Quartalsbilanz von JPMorgan half dem Leitindex im Verlauf auf die Beine. Zu den größten Gewinnern unter den Standardwerten gehörte Infineon - dank guter Zahlen des Konkurrenten Intel. Der DAX schloss mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent bei 6.278 Punkten.
Der TecDAX legte unterdessen zunächst um 0,5 Prozent auf 845 Indexpunkte zu. Auch Techwerte hielten sich weiter in der Gewinnzone. Letztlich stand ein Plus von 0,8 Prozent auf 847 Punkte an der Kurstafel.
16:45 Uhr: Fed-Chef erwartet moderate Erholung der US-WirtschaftLaut dem US-Notenbakchef Ben Bernanke hätten die massive Stützung der Finanzmärkte und die konzertierten Maßnahmen der Politik wesentlich zur Stabilisierung der Finanzmärkte beigetragen. Insgesamt ließen die zuletzt veröffentlichten Daten erkennen, dass die private Konsumnachfrage stark genug sei, um eine moderate Erholung der US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen zu gewährleisten.
16:33 Uhr: US-Öllagerbestände sinkenDie US-Öllagerbestände sind in der vergangenen Woche zurückgegangen. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 2,2 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 1,1 Millionen Barrel verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 1,1 Millionen Barrel ausgewiesen.
16:10 Uhr: US-Lagerbestände steigenDie Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Februar gegenüber dem Vormonat einen Anstieg aus. So lagen die Lagerbestände im Berichtsmonat um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau . Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
16:03 Uhr: Cognis-Börsengang bleibt Option Die Eigentümer des Spezialchemiekonzerns Cognis halten sich Finanzkreisen zufolge trotz des regen Kaufinteresses seitens strategischer Investoren nach wie vor die Option eines Börsengangs von Cognis offen. Konkrete Angebote hätten die potenziellen Käufer - dazu zählen unter anderem die BASF sowie deren US-Wettbewerber Lubrizol - allerdings noch nicht abgegeben.
15:38 Uhr: VW schließt Kapitalerhöhung ab Der Autobauer Volkswagen hat seine milliardenschwere Kapitalerhöhung abgeschlossen. Es sind 99,3 Prozent der Rechte zum Bezug neuer Vorzugsaktien zum Stückpreis von 65 Euro ausgeübt worden. Die übrigen Anteile seien an institutionelle Investoren verkauft worden. Damit wurden 4,1 Milliarden Euro erlöst.



