Deutliches Minus an deutschen Börsen -- Palm mit Umsatzwarnung -- BASF schreibt wieder schwarz -- Telekom: Gewinneinbruch -- Allianz: Milliardengewinn -- RWE, Heinz, Coca-Cola, MorphoSys im Fokus
Termine vom 25.02.10:
- D: Bauhauptgewerbe Dezember und Jahr 2009
- D: ILO Arbeitsmarktstatistik Januar
- USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- AEGON: Quartalszahlen
- Allianz: Jahresabschluss
- BASF: Jahresabschluss
- British American Tobacco : Quartalszahlen
- Centrica : Quartalszahlen
- Cogent : Quartalszahlen
- Saint Gobain: Jahresabschluss
- Crédit Agricole : Jahresabschluss
- Deutsche Postbank : Jahresabschluss
- Deutsche Telekom: Jahresabschluss
- Dexia: Quartalszahlen
- France Télécom: Jahresabschluss
- Gap: Quartalszahlen
- GERRY WEBER: Jahresabschluss
- GfK: Jahresabschluss
- H.J. Heinz: Quartalszahlen
- Hays: Quartalszahlen
- Henkel: Jahresabschluss
- KWS SAAT: Quartalszahlen
- MorphoSys: Jahresabschluss
- National Bank of Canada: Quartalszahlen
- OMV: Jahresabschluss
- Repsol: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland: Quartalszahlen
- RWE: Jahresabschluss
- Safeway: Quartalszahlen
- Sky: Jahresabschluss
- Telecom Italia: Quartalszahlen
- Telefónica O2: Jahresabschluss
- voestalpine: Quartalszahlen
Deutsche Börsen schließen im Minus
Nach durchwachsenen Vorgaben war der deutsche Aktienmarkt zunächst mit deutlichen Verlusten in den Donnerstagshandel eingestiegen. Im weiteren Verlauf drehte die Stimmung, die Anleger fassten wieder Mut und stiegen in den Markt ein. Dabei sorgten auch positive Meldungen vom deutschen Arbeitsmarkt für gute Laune: Die Bundesagentur für Arbeit hatte am Morgen gemeldet, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt im Februar robuster gezeigt hatte, als erwartet. Die guten Nachrichten wirkten aber nicht dauerhaft nach, am Nachmittag gaben die Börsen ihre zwischenzeitlichen Gewinne wieder ab. Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt drückten die Stimmung. Deutlich negative Vorzeichen an der Wall Street setzten die hiesigen Börsen zusätzlich unter Druck.
Die Anleger hatten hierzulande am Donnerstag eine wahre Zahlenflut zu verdauen. Positiv aufgenommen wurde die Bilanz des Chemieriesen BASF, der 2009 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hat. Der Versorger RWE konnte mit seinem Zahlenwerk unterdessen nicht überzeugen. Zwar hat der Konzern der Krise trotzen und ein Gewinnplus einfahren können, die Kürzung der Dividende kam an den Parketts aber erwartungsgemäß alles andere als gut an. Auch der Telekommunikationsriese Deutsche Telekom hat seine Bücher geöffnet und musste 2009 einen deutlichen Gewinneinbruch verkraften, während Europas größter Versicherungskonzern Allianz im abgelaufenen Jahr wieder einen Milliardengewinn erwirtschaftete.
Sorgen um Griechenland beherrtschen weiterhin den Markt, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's am Mittwoch die Bonitätsnote für das Land bestätigt, gleichzeitig aber mit einer Herabstufung gedroht hatte.
Der Leitindex DAX stieg mit einem Abschlag von 0,85 Prozent bei 5.562,70 Punkten in den Handel ein. Am späten Vormittag fassten die Anleger wieder Mut, die zwischenzeitlich deutlichen Gewinne konnten aber nicht mehr verteidigt werden - es ging deutlich abwärts. Aufschläge beim Schwergewicht BASF bewahrten den Gesamtmarkt vor weiteren Verlusten. Der DAX ging mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 5.532 Punkten aus der Sitzung.
Der TecDAX gab zum Start unterdessen um rund ein Prozent nach, auch die Techwerte konnten die Tagestiefs im Verlauf kurzzeitig hinter sich lassen. Nach anschließender Richtungssuche hatten sich die Techwerte jedoch wieder für die Verlustzone entschieden. An der Kurstafel war letztlich ein Abschlag bei den Techwerten von 2,7 Prozent auf 778 Punkte auszumachen.
16:40 Uhr: US-Häuserpreise gehen zurück
Die Federal Housing Finance Agency hat einen moderaten Rückgang der US-Häuserpreise in den USA ausgewiesen. Demnach sank der House-Price-Index im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf saisonbereinigter Basis um 0,1 Prozent.
16:06 Uhr: Brenntag plant Börsengang
Der Chemikalienhändler Brenntag will in diesem Halbjahr an die Börse gehen. Neben der Emission neuer Aktien sei auch eine Platzierung von Altaktien geplant, teilte das Unternehmen mit. Aus der Kapitalerhöhung rechnet Brenntag mit einem Erlös von 500 Millionen Euro.
15:48 Uhr: Safeway macht Verlust
Der amerikanische Lebensmittelhändler Safeway hat im vierten Quartal einen Nettoverlust von 1,61 Milliarden Dollar oder 4,06 Dollar je Aktie geschrieben. Der Umsatz lag mit 12,69 Milliarden Dollar um 8,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.
15:45 Uhr: Palm nimmt Umsatzprognose zurück
Der US-Handheld-Hersteller Palm hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. So werde der Umsatz im dritten Quartal voraussichtlich im Bereich von 285 bis 310 Millionen Dollar liegen, während die Umsatzerlöse auf bereinigter Basis bei 300 bis 320 Millionen Dollar erwartet werden. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 1,6 bis 1,8 Milliarden Dollar werde man nicht erreichen können, so der Konzern.
15:35 Uhr: Wall Street unter Druck
An den US-Börsen übernehmen zu Beginn die Bären das Ruder, die Indexkurse fallen. Sorgen um eine mögliche Abstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die Ratingagenturen S&P und Moody's belastet ebenso wie schlechter als erwartet ausgefallene Daten zum US-Arbeitsmarkt. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der letzten Woche unerwartet auf 496.000 gestiegen, während mit einem Rückgang auf 455.000 gerechnet wurde.
Zudem stehen abermals Bilanzen im Fokus der Anleger. So hat unter anderem der US-Lebensmittelkonzern H.J. Heinz trotz eines Gewinnrückgangs die Analystenschätzungen übertroffen. Daneben hat das US-Verteidigungsministerium ein weiteres Mal den milliardenschweren Auftrag über 179 Tankflugzeuge ausgeschrieben. Hintergrund ist der Kampf der beiden Flugzeugbauer Airbus und Boeing. Die Tochter des Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hatte den Auftrag gemeinsam mit dem US-Partner Northrop Grumman bereits für sich entschieden, der US-Konkurrent hatte allerdings dagegen protestiert. Des Weiteren hat der US-Softdrinkhersteller The Coca-Cola angekündigt, die Abfülltochter Coca Cola Enterprises komplett zu übernehmen.
Der Dow Jones geht aktuell um 1,4 Prozent auf 10.226 Punkte in die Knie. Auch an der Technologiebörse Nasdaq Composite stehen die Börsenampeln auf rot.
- D: Bauhauptgewerbe Dezember und Jahr 2009
- D: ILO Arbeitsmarktstatistik Januar
- USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- AEGON: Quartalszahlen
- Allianz: Jahresabschluss
- BASF: Jahresabschluss
- British American Tobacco : Quartalszahlen
- Centrica : Quartalszahlen
- Cogent : Quartalszahlen
- Saint Gobain: Jahresabschluss
- Crédit Agricole : Jahresabschluss
- Deutsche Postbank : Jahresabschluss
- Deutsche Telekom: Jahresabschluss
- Dexia: Quartalszahlen
- France Télécom: Jahresabschluss
- Gap: Quartalszahlen
- GERRY WEBER: Jahresabschluss
- GfK: Jahresabschluss
- H.J. Heinz: Quartalszahlen
- Hays: Quartalszahlen
- Henkel: Jahresabschluss
- KWS SAAT: Quartalszahlen
- MorphoSys: Jahresabschluss
- National Bank of Canada: Quartalszahlen
- OMV: Jahresabschluss
- Repsol: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland: Quartalszahlen
- RWE: Jahresabschluss
- Safeway: Quartalszahlen
- Sky: Jahresabschluss
- Telecom Italia: Quartalszahlen
- Telefónica O2: Jahresabschluss
- voestalpine: Quartalszahlen
Deutsche Börsen schließen im MinusNach durchwachsenen Vorgaben war der deutsche Aktienmarkt zunächst mit deutlichen Verlusten in den Donnerstagshandel eingestiegen. Im weiteren Verlauf drehte die Stimmung, die Anleger fassten wieder Mut und stiegen in den Markt ein. Dabei sorgten auch positive Meldungen vom deutschen Arbeitsmarkt für gute Laune: Die Bundesagentur für Arbeit hatte am Morgen gemeldet, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt im Februar robuster gezeigt hatte, als erwartet. Die guten Nachrichten wirkten aber nicht dauerhaft nach, am Nachmittag gaben die Börsen ihre zwischenzeitlichen Gewinne wieder ab. Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt drückten die Stimmung. Deutlich negative Vorzeichen an der Wall Street setzten die hiesigen Börsen zusätzlich unter Druck.
Die Anleger hatten hierzulande am Donnerstag eine wahre Zahlenflut zu verdauen. Positiv aufgenommen wurde die Bilanz des Chemieriesen BASF, der 2009 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hat. Der Versorger RWE konnte mit seinem Zahlenwerk unterdessen nicht überzeugen. Zwar hat der Konzern der Krise trotzen und ein Gewinnplus einfahren können, die Kürzung der Dividende kam an den Parketts aber erwartungsgemäß alles andere als gut an. Auch der Telekommunikationsriese Deutsche Telekom hat seine Bücher geöffnet und musste 2009 einen deutlichen Gewinneinbruch verkraften, während Europas größter Versicherungskonzern Allianz im abgelaufenen Jahr wieder einen Milliardengewinn erwirtschaftete.
Sorgen um Griechenland beherrtschen weiterhin den Markt, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's am Mittwoch die Bonitätsnote für das Land bestätigt, gleichzeitig aber mit einer Herabstufung gedroht hatte.
Der Leitindex DAX stieg mit einem Abschlag von 0,85 Prozent bei 5.562,70 Punkten in den Handel ein. Am späten Vormittag fassten die Anleger wieder Mut, die zwischenzeitlich deutlichen Gewinne konnten aber nicht mehr verteidigt werden - es ging deutlich abwärts. Aufschläge beim Schwergewicht BASF bewahrten den Gesamtmarkt vor weiteren Verlusten. Der DAX ging mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 5.532 Punkten aus der Sitzung.
Der TecDAX gab zum Start unterdessen um rund ein Prozent nach, auch die Techwerte konnten die Tagestiefs im Verlauf kurzzeitig hinter sich lassen. Nach anschließender Richtungssuche hatten sich die Techwerte jedoch wieder für die Verlustzone entschieden. An der Kurstafel war letztlich ein Abschlag bei den Techwerten von 2,7 Prozent auf 778 Punkte auszumachen.
16:40 Uhr: US-Häuserpreise gehen zurück Die Federal Housing Finance Agency hat einen moderaten Rückgang der US-Häuserpreise in den USA ausgewiesen. Demnach sank der House-Price-Index im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf saisonbereinigter Basis um 0,1 Prozent.
16:06 Uhr: Brenntag plant BörsengangDer Chemikalienhändler Brenntag will in diesem Halbjahr an die Börse gehen. Neben der Emission neuer Aktien sei auch eine Platzierung von Altaktien geplant, teilte das Unternehmen mit. Aus der Kapitalerhöhung rechnet Brenntag mit einem Erlös von 500 Millionen Euro.
15:48 Uhr: Safeway macht Verlust Der amerikanische Lebensmittelhändler Safeway hat im vierten Quartal einen Nettoverlust von 1,61 Milliarden Dollar oder 4,06 Dollar je Aktie geschrieben. Der Umsatz lag mit 12,69 Milliarden Dollar um 8,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.
15:45 Uhr: Palm nimmt Umsatzprognose zurück Der US-Handheld-Hersteller Palm hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. So werde der Umsatz im dritten Quartal voraussichtlich im Bereich von 285 bis 310 Millionen Dollar liegen, während die Umsatzerlöse auf bereinigter Basis bei 300 bis 320 Millionen Dollar erwartet werden. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 1,6 bis 1,8 Milliarden Dollar werde man nicht erreichen können, so der Konzern.
15:35 Uhr: Wall Street unter DruckAn den US-Börsen übernehmen zu Beginn die Bären das Ruder, die Indexkurse fallen. Sorgen um eine mögliche Abstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die Ratingagenturen S&P und Moody's belastet ebenso wie schlechter als erwartet ausgefallene Daten zum US-Arbeitsmarkt. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der letzten Woche unerwartet auf 496.000 gestiegen, während mit einem Rückgang auf 455.000 gerechnet wurde.
Zudem stehen abermals Bilanzen im Fokus der Anleger. So hat unter anderem der US-Lebensmittelkonzern H.J. Heinz trotz eines Gewinnrückgangs die Analystenschätzungen übertroffen. Daneben hat das US-Verteidigungsministerium ein weiteres Mal den milliardenschweren Auftrag über 179 Tankflugzeuge ausgeschrieben. Hintergrund ist der Kampf der beiden Flugzeugbauer Airbus und Boeing. Die Tochter des Europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hatte den Auftrag gemeinsam mit dem US-Partner Northrop Grumman bereits für sich entschieden, der US-Konkurrent hatte allerdings dagegen protestiert. Des Weiteren hat der US-Softdrinkhersteller The Coca-Cola angekündigt, die Abfülltochter Coca Cola Enterprises komplett zu übernehmen.
Der Dow Jones geht aktuell um 1,4 Prozent auf 10.226 Punkte in die Knie. Auch an der Technologiebörse Nasdaq Composite stehen die Börsenampeln auf rot.
15:30 Uhr: Dow Jones steigt schwächer in den Handel ein
Der US-Leitindex fällt zu Beginn um 1,5 Prozent auf 10.213 Punkte zurück.



