11.11.2012 09:59
Bewerten
 (0)

Deutsch-portugiesisches Unternehmertreffen von BDI und DIHK in Lissabon

Berlin (ots) - - Keitel: "Wir wollen das Unternehmertreffen nutzen, um gemeinsam Wachstumsfelder zu identifizieren." - Bauwens-Adenauer: "Portugal sollte unaufgeregten Reformkurs fortsetzen und Potenziale der Jugend in den Blick nehmen."

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Premierminister Portugals, Pedro Passos Coelho, werden am Montag in Lissabon mit Unternehmern beider Länder über den Ausbau ihrer Wirtschaftsbeziehungen diskutieren. Das hochrangige Deutsch-Portugiesische Unternehmertreffen wird von DIHK und BDI zusammen mit dem portugiesischen Wirtschaftsverband CIP sowie der Deutsch-Portugiesischen Auslandshandelskammer durchgeführt. Schwerpunkte des Austauschs sind: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Intensivierung bilateraler Kooperationen sowie Zusammenarbeit in den Bereichen Innovationsförderung und Berufsbildung.

"Wir sehen in Portugal ein beherztes Vorgehen der Regierung, die Rahmenbedingungen im Land konsequent zu verbessern, um das Vertrauen von Investoren zurückzugewinnen", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel. DIHK-Vizepräsident Paul Bauwens-Adenauer betonte: "Portugal hat bisher all seine Sparverpflichtungen erfüllt. Der eingeschlagene Reformweg verdient Anerkennung, muss aber weiter konsequent in die Tat umgesetzt werden. Hierzu zählen insbesondere weitere Liberalisierungen im Lande." Keitel unterstrich ebenfalls die Reformfortschritte: "Besonders im Bereich der Haushaltskonsolidierung, Arbeitsmarktreformen und Privatisierung ist Portugal gut vorangekommen, ebenso gibt es Erfolge durch wettbewerbsfähige Exporte."

Bauwens-Adenauer äußerte sich besorgt zur Jugendarbeitslosigkeit: "Auch in Portugal ist die Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen hoch. Die Ausbildung von Jugendlichen muss daher ganz oben auf der Agenda stehen, sie ist Basis für zukünftiges Wachstum. Gerne bieten wir Portugal - wie wir es bereits in Spanien gemacht haben - hierbei unsere Unterstützung an. Die AHK in Portugal ist hier bereits beispielhaft engagiert."

Beide Verbände zeigten sich überzeugt davon, dass durch das Unternehmertreffen neue Potenziale erschlossen werden können. Die Kontakte zwischen der deutschen und der portugiesischen Wirtschaft hätten sich zuletzt weiter intensiviert. Immerhin ist Deutschland nach Spanien wichtigster Handelspartner Portugals.

Originaltext: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6570 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

Pressekontakt: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Presse und Öffentlichkeitsarbeit Breite Straße 29 10178 Berlin Tel.: 030 20 28 1450 Fax: 030 20 28 2450 Email: presse@bdi.eu Internet: http://www.bdi.eu

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow schwächer -- Tsipras spricht mit Merkel über neue Vorschläge - Umschuldung geplant -- Tsakalotos löst Varoufakis ab -- Deutsche Post im Fokus

EZB hält Notkredite für griechische Banken auf aktuellem Stand. Griechische Banken bleiben weiter geschlossen. IWF grundsätzlich bereit zu weiteren Griechenland-Hilfen. Piloten: Schlichtung bei Lufthansa gescheitert. EU-Kommission hält Griechenland-Kompromiss immer noch für möglich. EZB wird wohl Hellas-Geldversorgung nicht stoppen.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Griechenlands Finanzminister Varoufakis tritt zurück. Glauben Sie, dass nun eine Einigung im Schuldenstreit näher rückt?