17.06.2013 21:30
Bewerten
 (0)

Deutsche Autobauer sehen großes Potenzial im Freihandelsabkommen

   Die deutschen Autohersteller haben die Entscheidung für Verhandlungen zwischen den USA und der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen begrüßt. "Eine solche Freihandelszone wird der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks Schub geben und damit Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Die Politik sollte diese einzigartige Chance jetzt nutzen und die Verhandlungen zügig aufnehmen", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), der Passauer Neuen Presse.

   Ziel müsse ein möglichst umfassendes Handels- und Wirtschaftsabkommen sein. "Für die Automobilindustrie bietet ein transatlantisches Freihandelsabkommen erhebliches Potenzial", so Wissmann weiter. Schließlich gebe es zwischen beiden Wirtschaftsräumen noch immer Zollschranken. "Allein deutsche Automobilhersteller zahlen pro Jahr rund eine Milliarde Euro an Zöllen", sagte der VDA-Präsident.

   Neben der Beseitigung der Zölle müsse vor allem bei den bestehenden nichttarifären Handelshemmnissen angesetzt werden. Es sei unverständlich, "warum Automobilhersteller für Europa und die USA verschiedene unterschiedliche Außenspiegel, Blinker oder Stoßfänger entwickeln und produzieren müssen". Allein durch die Vereinfachung solcher technischer Vorschriften könnten Hersteller und Zulieferer, aber auch die Verbraucher jährlich Milliarden sparen.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   June 17, 2013 14:38 ET (18:38 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 38 PM EDT 06-17-13

Heute im Fokus

DAX schließt tief im Minus -- Dow mit Verlusten -- German Pellets kaufte vor Insolvenz E.ON-Kraftwerk -- adidas steigert Gewinn -- Société Générale: Renditeziel in Gefahr -- Tesla, Twitter im Fokus

Euro-Finanzminister sehen Marktturbulenzen gelassen. Zahl der Fahrzeug-Rückrufe seit 2011 verdreifacht. Russland fordert Europa zu Ende der Sanktionen auf. Daimler-Vorstand wird wohl umgebaut. Industrieverband: Griechenland droht wieder die Zahlungsunfähigkeit. Ölpreise fallen deutlich - WTI nur knapp über 12-Jahrestief. Deutsche Post steigt stärker ins Reisegeschäft ein. Auch für die Fed gehören Negativzinsen in den Instrumenten-Kasten. Geschäft mit Luxus-Kosmetik treibt L'Oreal-Umsatz an.
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?
Diese 10 Produkte sind nur für den ganz großen Geldbeutel

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?