Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

22.11.2012 16:03

Senden

Deutsche Bahn will Entschädigung von Siemens

Siemens zu myNews hinzufügen Was ist das?


   Von Beate Preuschoff

   BERLIN-Durch die neuerliche Verzögerung bei der Auslieferung der neuen ICE-3-Züge ist die Stimmung zwischen Siemens und Deutscher Bahn auf einem neuen Tiefpunkt. Nachdem Siemens am Vorabend die bereits einmal verschobene Auslieferung neuer Fernzüge zum zweiten Mal verschob, muss sich der Münchener Technologiekonzern auf Entschädigungsforderungen der Deutschen Bahn einstellen. Zudem muss Siemens damit rechnen, dass die Bahn künftig nicht mehr allein auf Siemens als Lieferanten setzen wird.

   "Unsere Kunden fühlen sich von Siemens im Stich gelassen", fasst Berthold Huber, Vorstandsvorsitzender der Bahntochter DB Fernverkehr, den Ärger der Bahn zusammen. Man habe fest damit gerechnet, im bevorstehenden Winter die neuen Züge als Reserveflotte zur Verfügung zu haben für den Fall, dass bei extremer Witterung fahrplanmäßige Züge ausfallen sollten. Acht der bestellten Fernverkehrszüge waren schon ab 9. Dezember im Deutschlandverkehr eingeplant. Huber warnte vor Zugausfällen und Zugverspätungen. Die Verantwortung dafür schrieb er Siemens zu.

   Siemens bedauerte die neuerlichen Verschiebung der Auslieferung. Dass es Verzögerungen gebe, "tut uns natürlich leid, wir bedauern die Verzögerungen ausdrücklich", sagte ein Sprecher. Beide Seiten haben damit gerechnet, die Zulassung rechtzeitig zu bekommen. Sowohl die Bahn als auch Siemens hätten aber auch gewusst, "dass der Zeitplan eng werden würde". Siemens arbeite mit der Bahn auf allen Ebenen eng zusammen, um die Probleme zu lösen, so der Siemens-Sprecher weiter.

   Mit Entschuldigungen allein werde sich die Bahn aber nicht zufrieden geben. Dass Siemens Entschädigung werde leisten müssen, "davon können Sie ausgehen", sagte Bahn-Technikvorstand Volker Kefer dem Wall Street Journal Deutschland. Die Bahn werde ihre "Ansprüche natürlich geltend machen", notfalls auch auf dem Klageweg. Man hoffe aber auf eine gütliche Einigung und führe bereits Gespräche mit Siemens.

   Daneben werde Siemens auch verstärkt andere Lieferanten in Betracht ziehen. Die Auftragsvergabe über 470 neue Züge mit einem Ordervolumen von 1,2 Milliarden Euro an den polnischen Zughersteller PESA zeige das Bestreben, neue Anbieter einzubeziehen, so Technikvorstand Kefer.

   Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

   http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324352004578134870069278386.html

   --Mitarbeit: Ursula Quass.

   DJG/bep/kgb

   (Mehr zu diesem Thema und weitere Berichte und Analysen zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzthemen finden Sie auf www.WSJ.de, dem deutschsprachigen Online-Angebot des Wall Street Journal.)

   (END) Dow Jones Newswires

   November 22, 2012 09:33 ET (14:33 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 33 AM EST 11-22-12

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Siemens AG

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
17.04.14Siemens buyNomura
16.04.14Siemens OutperformBNP PARIBAS
16.04.14Siemens buyKelper Cheuvreux
14.04.14Siemens buySociété Générale Group S.A. (SG)
10.04.14Siemens buyDeutsche Bank AG
17.04.14Siemens buyNomura
16.04.14Siemens OutperformBNP PARIBAS
16.04.14Siemens buyKelper Cheuvreux
14.04.14Siemens buySociété Générale Group S.A. (SG)
10.04.14Siemens buyDeutsche Bank AG
04.03.14Siemens NeutralHSBC
20.02.14Siemens haltenGoldman Sachs Group Inc.
07.02.14Siemens haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
29.01.14Siemens haltenUBS AG
29.01.14Siemens haltenMorgan Stanley
19.04.13Siemens verkaufenDeutsche Bank AG
22.01.13Siemens verkaufenExane-BNP Paribas SA
17.12.12Siemens sellDeutsche Bank AG
12.12.12Siemens underperformExane-BNP Paribas SA
29.11.12Siemens sellDeutsche Bank AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Siemens AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Siemens AG97,70
-1,17%
Siemens Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen