Heidelberg (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Balaton AG erwartet positive Einmaleffekte und hat ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.
Wie der Konzern am Freitag bekannt gab, ist es nach Einschätzung des Vorstands überwiegend wahrscheinlich geworden, dass das Spruchverfahren betreffend die Abfindung und des Ausgleichs aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der ehemaligen Metallgesellschaft AG und der ehemaligen Gea AG, dem die Hauptversammlung der damaligen Gea AG am 18. August 1999 zugestimmt hat, mit einem Vergleich beendet werden kann, durch den die Deutsche Balaton weitere Aktien des Technologiekonzerns GEA Group AG erhält.
Dieser mögliche Vergleich würde, auf Basis des aktuellen Börsenkurses für eine Aktie der Gea Group AG und unter Berücksichtigung der mit dem möglichen Vergleich verbundenen Verwässerung, bei der Deutsche Balaton AG (HGB) und im Deutsche Balaton Konzern (IFRS) zu einem möglichen positiven Ertrag vor Steuern in Höhe von 2,7 Mio. Euro führen, so der Konzern weiter. Die Wirksamkeit des Vergleichs würde voraussichtlich erst in 2012 eintreten.
Darüber hinaus hat der Vorstand am 30. Dezember 2011 den Beschluss (Aktienrückkaufbeschluss) gefasst, bis zu 100.000 eigene Aktien (entsprechend rd. 0,86 Prozent des Grundkapitals) im Rahmen eines an alle Aktionäre gerichteten freiwilligen öffentlichen Erwerbsangebots außerhalb der Börse zu erwerben. Der Aktienrückerwerb soll zu einem Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von 8,50 Euro je Aktie erfolgen. Die eigenen Aktien sollen im Rahmen der von der Hauptversammlung am 31. August 2010 erteilten Ermächtigung verwendet werden. Der Aufsichtsrat hat dem Aktienrückkaufbeschluss des Vorstands am 30. Dezember 2011 zugestimmt.
Aktuell hält die Gesellschaft eigenen Angaben zufolge bereits 351.988 eigene Aktien (entsprechend rd. 3,024 Prozent des Grundkapitals).
Die Aktie der Deutschen Balaton notierte zuletzt bei 9,10 Euro.
(30.12.2011/ac/n/nw)