FRANKFURT (dpa-AFX) - Die
Deutsche Bank hat ihre Anlagen in Anleihen der hoch verschuldeten Eurozonen-Staaten weiter zurückgefahren. In den drei Monaten bis Ende Dezember wurde das Engagement in Papiere der Staaten Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien um rund 700 Millionen Euro auf 3,67 Milliarden Euro zurückgefahren. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Analystenpräsentation hervor. Ende 2010 hatte die Bank noch etwas mehr als 12 Milliarden Euro in Anleihen der Krisenstaaten investiert.
Im letzten Quartal des Jahres 2011 reduzierte die Bank ihre Positionen vor allem in Griechenland. Ende Dezember hatte die Bank hier noch 448 Millionen Euro nach 881 Millionen Euro Ende September im Feuer. Aber auch in Italien wurde das Risiko weiter deutlich reduziert. Hier standen zuletzt Anlagen über knapp 1,8 (Ende September 2,25) Milliarden in den Büchern der Bank. Ende 2010 waren es noch rund acht Milliarden Euro.
In Spanien wurde dagegen das Anlagevolumen wieder leicht hochgefahren, liegt aber mit 1,3 Milliarden Euro immer noch rund 42 Prozent unter dem Niveau von Ende 2010./zb/wiz