Zur Begründung für den Rundumschlag nannte Fitch die sich auftürmenden regulatorischen Lasten und die Herausforderungen auf den Finanzmärkten.
Die Ratingagentur nahm sich insbesondere große Banken vor. Diese seien besonders den Herausforderungen an den Finanzmärkten ausgesetzt. Ein Belastungsfaktor für die Ratings sei auch die Einschätzung, dass die Politik weniger Bereitschaft zur Rettung von Banken in einer möglichen erneuten Finanzkrise zeigen dürfte, glaubt Fitch.
Die Herabstufungen im einzelnen:
Landesbank Berlin Holding AG
Altes Rating: AA-
Neues Rating: A+
Lloyds Banking Group plc
Altes Rating: AA-
Neues Rating: A
Royal Bank of Scotland Group plc
Altes Rating: AA-
Neues Rating: A
UBS AG
Altes Rating: A+
Neues Rating: A
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Nach den vier Herabstufungen müssen zahlreiche weitere Banken eine Abstufung ihrer Bonität fürchten, darunter zwei aus den USA und in Deutschland die Deutsche Bank. Fitch stellt die Bonität der Institute unter Beobachtung für eine mögliche Herabstufung der Emittentenausfall- (IDR) und der Viability Ratings (VR). Eine Verschlechterung der Bonität werde in der Regel auf einen, maximal auf zwei Stufen begrenzt sein. Fitch will sich bei der Untersuchung nicht auf Gewinnkennziffern konzentrieren. Es geht der Ratingagentur um die Überprüfung der Geschäftsmodelle der Banken in Zeiten schwieriger Finanzmärkte und höhere Anforderungen durch die Regulierer. Zudem nannte Fitch die Risiken aus der europäischen Staatschuldenkrise.
Auf der Beobachtungsliste von Fitch stehen nun:
Deutsche Bank: Aktuelle Bonität: AA- (IDR)
Barclays plc : Aktuelle Bonität: AA- (IDR)
BNP Paribas: Aktuelle Bonität: AA- (IDR)
Credit Agricole: Aktuelle Bonität: AA- (IDR)
Credit Suisse: Aktuelle Bonität: AA- (IDR)
Societe Generale SA: Aktuelle Bonität: A+ (VR)
Goldman Sachs Group : Aktuelle Bonität: A+ (IDR)
Morgan Stanley: Aktuelle Bonität: A (IDR)
Bank of America : Aktuelle Bonität: A- (VR)
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FRANKFURT (Dow Jones)