BERLIN--Der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Anshu Jain, hat den Libor-Skandal um Zinsmanipulationen als "sehr ernste Angelegenheit" bezeichnet. Zugleich sicherte er für sein Institut eine umfassende Aufklärung zu. Die Deutsche Bank habe umfangreiche Ressourcen zur Untersuchung der Vorgänge aufgewendet, sagte Jain auf der Botschafterkonferenz in Berlin.
Der Manager verwies auf Aussagen des Aufsichtsratschefs Paul Achleitner, wonach kein ehemaliges und aktuelles Vorstandsmitglied involviert sei. Allerdings könne er dies momentan nicht bei allen Mitarbeitern der Deutschen Bank ausschließen.
Jain räumte ein, dass die Banken in der Krise Vertrauen verspielt und verloren hätten. Dem "verletzten Vertrag" zwischen Banken und Gesellschaft wieder zu Glaubwürdigkeit zu verhelfen, stelle eine der größten Herausforderungen dar.
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August 28, 2012 11:06 ET (15:06 GMT)
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