06.02.2013 17:47
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Deutsche Bank suspendiert sieben Mitarbeiter wegen Zinsmanipulation - Kreise

   Von Madeleine Nissen

   Die Deutsche Bank kommt bei ihren internen Untersuchungen des Skandals um die Manipulation der Zinssätze Euribor und Libor voran. Nachdem bislang zwei Händler im Zusammenhang mit Libor-Manipulationen suspendiert worden sind, wurden nun fünf weitere Mitarbeiter freigestellt, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person dem Wall Street Journal Deutschland sagte. Diese waren im Geldhandel auch für die Festsetzung des Euribor zuständig und auf niedrigen bis mittleren Hierarchiestufen angesiedelt, wie die Person sagte.

   Die Deutsche Bank verwies auf die bisherige Stellungnahme, wonach sie Mitarbeiter mit einem "unangemessenen" Verhalten" suspendiert oder entlassen hat. Die Führung der Bank habe nichts von den Verfehlungen gewusst, hatte schon Aufsichtsratschef Paul Achleitner betont.

   Die Aufsichtsbehörden in Deutschland, Großbritannien und den USA ermitteln mit Hochdruck, inwieweit Bankenmitarbeiter tatsächlich den Referenzzinssatz manipuliert haben. Auf den Euribor und Libor basieren Finanztransaktionen in Billionenhöhe. Nachdem der Skandal bei dem Libor seinen Ausgang genommen hatte, gerät bei den Ermittlungen zunehmend auch die mögliche Manipulation des Euribor in den Fokus. Die Untersuchungen laufen in Deutschland seit Sommer vergangenen Jahres.

   Nachdem sich die RBS an diesem Mittwoch auf eine Strafzahlung von 613 Millionen US-Dollar geeinigt hat, wird als nächstes ein Einigung bei der Deutschen Bank erwartet. Bei der RBS waren wohl 21 Mitarbeiter involviert.

   Kontakt zur Autorin: madeleine.nissen@dowjones.com

   DJG/mln/kgb/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   February 06, 2013 11:17 ET (16:17 GMT)

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