09.01.2013 16:47
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Deutsche Börse-Tochter soll im Iran-Streit hohe Millionen-Strafe zahlen

   Der Streit zwischen der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream und den USA um den Verstoß gegen Iran-Sanktionen steuert auf eine Lösung zu. Gegen eine Strafzahlung will die US-Kontrollbehörde OFAC ihre Ermittlungen einstellen. OFAC nannte zunächst als mögliche Strafe 340 Millionen Dollar. Allerdings hält die Deutsche Börse diesen Betrag für zu hoch, wie sie mitteilt. Die Verhandlungen über einen Vergleich laufen.

   Zankapfel war das Konto eines Clearstream-Kunden, der iranische Investoren hat. Clearstream wurde vorgeworfen, mit der Kontoführung gegen Iran-Sanktionen verstoßen zu haben. Diese waren in den 80er Jahren nach einem Bombenanschlag auf US-Truppen verhängt worden. Die USA hatte den Iran als Urheber verurteilt.

   Kontakt zur Autorin: madeleine.nissen@wsj.com

   DJG/mln/kla

   (END) Dow Jones Newswires

   January 09, 2013 10:36 ET (15:36 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 10 36 AM EST 01-09-13

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