Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) gab am Dienstag bekannt, dass sie im Rahmen der geplanten Einführung des neuen Eurex-Handelssystems im Dezember 2012 ihr globales Netzwerk in den nächsten Monaten schrittweise ausbaut.
Wie der Börsenbetreiber mitteilte, werden die Finanzstandorte Amsterdam, Frankfurt am Main, London, Paris und Zürich künftig mit redundanten 10 Gigabit/sec-Leitungen verbunden, die Anbindungen der übrigen Standorte in Europa, den USA und Asien werden auf bis zu 1 Gigabit/sec verbessert. Der Ausbau hat Anfang Februar 2012 begonnen und soll im vierten Quartal 2012 abgeschlossen sein.
Den Angaben zufolge stehen beim Ausbau die beiden Parameter Optimierung der Latenz und höchstmögliche Ausfallsicherheit besonders im Fokus. Durch das weiter verbesserte Netzwerk werden die wichtigsten Finanzstandorte weltweit mit den Handelssystemen und dem Co-Location-Rechenzentrum der Gruppe Deutsche Börse in Frankfurt verbunden. Davon profitieren besonders die über 140 Co-Location-Nutzer der Deutschen Börse, hieß es.
Die Aktie der Deutschen Börse notiert derzeit bei 51,73 Euro (-0,56 Prozent). (21.02.2012/ac/n/d)