Deutsche Börsen deutlich unter Druck -- Infineon: Trotz schwarzer Zahlen abgestraft -- AOL streicht jede dritte Stelle -- Stage Stores, Deutsche Bank, Telekom, Wirecard, NSN, VW im Fokus
Heute anstehende Termine:
- D: Erwerbstätigkeit 3. Quartal
- D: Baugenehmigungen Januar- September
- JP: All-Industry-Index September
- JP: ESRI Frühindikator September
- GB: Einzelhandelsumsatz Oktober
- ifo Weltwirtschaftsklima 4. Quartal
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Philadelphia Fed Index November
- USA: Frühindikatoren Oktober
- ARQUES: Quartalszahlen
- Curasan: Quartalszahlen
- Dell: Quartalszahlen
- Deutsche Telekom: Hauptversammlung
- Foot Locker: Quartalszahlen
- Gap: Quartalszahlen
- Infineon: Quartalszahlen
- Intuit: Quartalszahlen
- MVV Energie: Jahresabschluss
- Ross Stores: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland: Quartalszahlen
- Intuit: Quartalszahlen
- Sears: Quartalszahlen
- Sixt: Quartalszahlen
- SOLON: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- Wirecard: Quartalszahlen
- Wm Morrison Supermarkets: Quartalszahlen
Verlustreicher Handel an deutschen Börsen
Nachdem sich der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel zunächst unentschlossen gezeigt hatte und um seinen Vortagesschlussstand pendelte, war die Richtung am Vormittag bereits entschieden: Rote Vorzeichen prägten das Bild in Frankfurt. Am Nachmittag wurden die Verluste noch ausgebaut. Die am Montag ausgerufene Jahresendrallye hat damit einen weiteren Dämpfer bekommen. In der Gunst der Anleger stand zunächst der Chipkonzern Infineon. Dieser hat mit seiner Bilanz die Markterwartungen übertroffen und überzeugte auch mit seinem Ausblick. Dennoch konnte die Aktie ihre frühen Gewinne nicht verteidigen und rutschte sogar deutlich ab. Auch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe haben als Nachzügler in Sachen Berichtssaison ihre Bilanzen veröffentlicht. ARQUES konnte seinen Verlust reduzieren, der Fahrzeugvermieter Sixt profitierte unterdessen von seinen Kostensenkungsmaßnahmen. Impulse lieferten auch Volkswagen und die Deutsche Telekom, bei denen Hauptversammlungen stattfinden. So stimmten die Aktionäre des Telekomriesen für die Verschmelzung von Festnetz und Mobilfunk. Ferner will der Autobauer Daimler laut Presseangaben deutlich stärker mit dem französischen Konkurrenten Renault zusammenarbeiten, als bisher bekannt.
Der DAX stieg kaum verändert in den Handelstag ein und pendelte zunächst um seinen Vortagesstand. Am Vormittag hatte sich der Leitindex bereits für die Verlustzone entschieden, seither prägten rote Vorzeichen den Handel. Am Nachmittag grenzten stabil ausgefalle Daten zur US-Arbeitsmarktsituation die Verluste zeitweise etwas ein. Im Anschluss zog die schwache Performance der Wall Street den Kurs jedoch wieder deutlicher nach unten. Infineon lastete auf dem Gesamtmarkt, nachdem sich die Aktie zum Start noch an die Spitze unter den Standardwerten gesetzt hatte. Der DAX verlor 1,5 Prozent auf 5.702 Punkte und damit die 5.800er-Marke weit aus dem Blick.
Der TecDAX notierte am Donnerstag ebenfalls in der Verlustzone und baute seine Abschläge zuletzt auf 2,9 Prozent und damit 761 Zähler aus.
16:51 Uhr: Deutsche Bank zahlt weniger für ABN-Sparten
Die Deutsche Bank muss für die Teile, die der Branchenprimus von der verstaatlichten ABN Amro übernehmen will, nun 700 Millionen Euro zahlen – statt der zuvor veranschlagten 709 Millionen Euro. Allerdings übernimmt die Deutsche Bank nach reiflicher Prüfung der Bücher jetzt auch einen größeren Teil der Risiken.
16:33 Uhr: Telekom-Aktionäre geben grünes Licht
Die Aktionäre der Deutschen Telekom haben im Rahmen der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung mit breiter Mehrheit dem Zusammenschluss von Mobilfunk und Festnetz in Deutschland zugestimmt. Formal soll das Festnetzgeschäft aus der Telekom AG ausgegliedert und auf die T-Mobile Deutschland GmbH verschmolzen werden.
16:08 Uhr: Philly Fed Index steigt kräftig
Der Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im November deutlich verbessert. Demnach ist der Index von 11,5 Punkten im Oktober auf nun 16,7 Punkte geklettert. Volkswirte waren von einer Verbesserung auf lediglich 12,2 Punkte ausgegangen.
16:08 Uhr: US-Frühindikatoren ziehen an
Die US-Frühindikatoren sind im Oktober weiter gestiegen. Auf Monatssicht verbesserte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,3 Prozent, während Volkswirte ein Plus von 0,4 Prozent prognostiziert hatten.
15:35 Uhr: Time Warner: Massiver Stellenabbau bei AOL
Wie der US-Medienkonzern Time Warner mitteilte, will die AOL Inc. im Rahmen geplanter Restrukturierungsmaßnahmen rund ein Drittel der Arbeitsplätze streichen. Den Angaben zufolge will AOL durch die Restrukturierung die jährlichen operativen Kosten um rund 300 Millionen Dollar senken.
- D: Erwerbstätigkeit 3. Quartal
- D: Baugenehmigungen Januar- September
- JP: All-Industry-Index September
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- GB: Einzelhandelsumsatz Oktober
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- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Philadelphia Fed Index November
- USA: Frühindikatoren Oktober
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- Curasan: Quartalszahlen
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- Deutsche Telekom: Hauptversammlung
- Foot Locker: Quartalszahlen
- Gap: Quartalszahlen
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- MVV Energie: Jahresabschluss
- Ross Stores: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland: Quartalszahlen
- Intuit: Quartalszahlen
- Sears: Quartalszahlen
- Sixt: Quartalszahlen
- SOLON: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- Wirecard: Quartalszahlen
- Wm Morrison Supermarkets: Quartalszahlen
Verlustreicher Handel an deutschen Börsen Nachdem sich der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel zunächst unentschlossen gezeigt hatte und um seinen Vortagesschlussstand pendelte, war die Richtung am Vormittag bereits entschieden: Rote Vorzeichen prägten das Bild in Frankfurt. Am Nachmittag wurden die Verluste noch ausgebaut. Die am Montag ausgerufene Jahresendrallye hat damit einen weiteren Dämpfer bekommen. In der Gunst der Anleger stand zunächst der Chipkonzern Infineon. Dieser hat mit seiner Bilanz die Markterwartungen übertroffen und überzeugte auch mit seinem Ausblick. Dennoch konnte die Aktie ihre frühen Gewinne nicht verteidigen und rutschte sogar deutlich ab. Auch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe haben als Nachzügler in Sachen Berichtssaison ihre Bilanzen veröffentlicht. ARQUES konnte seinen Verlust reduzieren, der Fahrzeugvermieter Sixt profitierte unterdessen von seinen Kostensenkungsmaßnahmen. Impulse lieferten auch Volkswagen und die Deutsche Telekom, bei denen Hauptversammlungen stattfinden. So stimmten die Aktionäre des Telekomriesen für die Verschmelzung von Festnetz und Mobilfunk. Ferner will der Autobauer Daimler laut Presseangaben deutlich stärker mit dem französischen Konkurrenten Renault zusammenarbeiten, als bisher bekannt.
Der DAX stieg kaum verändert in den Handelstag ein und pendelte zunächst um seinen Vortagesstand. Am Vormittag hatte sich der Leitindex bereits für die Verlustzone entschieden, seither prägten rote Vorzeichen den Handel. Am Nachmittag grenzten stabil ausgefalle Daten zur US-Arbeitsmarktsituation die Verluste zeitweise etwas ein. Im Anschluss zog die schwache Performance der Wall Street den Kurs jedoch wieder deutlicher nach unten. Infineon lastete auf dem Gesamtmarkt, nachdem sich die Aktie zum Start noch an die Spitze unter den Standardwerten gesetzt hatte. Der DAX verlor 1,5 Prozent auf 5.702 Punkte und damit die 5.800er-Marke weit aus dem Blick.
Der TecDAX notierte am Donnerstag ebenfalls in der Verlustzone und baute seine Abschläge zuletzt auf 2,9 Prozent und damit 761 Zähler aus.
16:51 Uhr: Deutsche Bank zahlt weniger für ABN-SpartenDie Deutsche Bank muss für die Teile, die der Branchenprimus von der verstaatlichten ABN Amro übernehmen will, nun 700 Millionen Euro zahlen – statt der zuvor veranschlagten 709 Millionen Euro. Allerdings übernimmt die Deutsche Bank nach reiflicher Prüfung der Bücher jetzt auch einen größeren Teil der Risiken.
16:33 Uhr: Telekom-Aktionäre geben grünes LichtDie Aktionäre der Deutschen Telekom haben im Rahmen der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung mit breiter Mehrheit dem Zusammenschluss von Mobilfunk und Festnetz in Deutschland zugestimmt. Formal soll das Festnetzgeschäft aus der Telekom AG ausgegliedert und auf die T-Mobile Deutschland GmbH verschmolzen werden.
16:08 Uhr: Philly Fed Index steigt kräftigDer Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im November deutlich verbessert. Demnach ist der Index von 11,5 Punkten im Oktober auf nun 16,7 Punkte geklettert. Volkswirte waren von einer Verbesserung auf lediglich 12,2 Punkte ausgegangen.
16:08 Uhr: US-Frühindikatoren ziehen anDie US-Frühindikatoren sind im Oktober weiter gestiegen. Auf Monatssicht verbesserte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,3 Prozent, während Volkswirte ein Plus von 0,4 Prozent prognostiziert hatten.
15:35 Uhr: Time Warner: Massiver Stellenabbau bei AOLWie der US-Medienkonzern Time Warner mitteilte, will die AOL Inc. im Rahmen geplanter Restrukturierungsmaßnahmen rund ein Drittel der Arbeitsplätze streichen. Den Angaben zufolge will AOL durch die Restrukturierung die jährlichen operativen Kosten um rund 300 Millionen Dollar senken.



