Deutsche Börsen im Abwärtssog -- Deutsche Bank: Milliardenplus -- MasterCard-Gewinn überzeugt nicht -- Pfleiderer: Kapitalerhöhung -- Kellogg, GlaxoSmithKline, Rofin-Sinar, Unilever im Fokus
Termine vom 04.02.10:
- D: Auftragseingang Industrie Dezember
- EU: EZB Ratssitzung
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Industrieaufträge Dezember
- Burger King: Quartalszahlen
- CIGNA: Quartalszahlen
- Deutsche Bank: Jahresabschluss
- Enel: Quartalszahlen
- GlaxoSmithKline: Quartalszahlen
- Kellogg: Quartalszahlen
- LVM: Quartalszahlen
- MasterCard: Quartalszahlen
- Rofin-Sinar: Quartalszahlen
- Royal Dutch Shell: Quartalszahlen
- Software AG: Quartalszahlen
- Sony: Quartalszahlen
- Toyota: Quartalszahlen
- Unilever: Quartalszahlen
DAX & Co. im Abwärtssog
Nach den Vortagesverlusten legte der deutsche Aktienmarkt zunächst einen verhaltenen Start in den Donnerstagshandel hin. Im weiteren Verlauf übernahmen allerdings die Bären das Ruder in Frankfurt - die Märkte rutschten deutlich ins Minus ab. Belastend wirkte sich ein erneuter Kursrutsch bei der Europäischen Gemeinschaftswährung Euro aus. Nach zunächst leichten Verlusten gab die Währung im Verlauf zum Dollar kräftig nach und markierte bei 1,3759 ein Tagestief. Hintergrund sind anhaltende Sorgen um die Staatsfinanzen zahlreicher europäischer Länder. Zusätzlich auf die Stimmung drückte ein überraschend schwacher Auftragseingang der deutschen Industrie im Dezember. Am Nachmittag taten schwache US-Konjunkturdaten ihr Übriges: Die US-Produktivität war schwächer als erwartet ausgefallen, während unerwartet schlechte Daten zum US-Arbeitsmarkt die Kurse tiefer ins Minus drückten. Die damit einhergehende neagative Entwicklung an den US-Börsen sorgte zudem für negative Anlegerstimmung.
Auf Wirtschaftsseite war dies zudem der Tag der Notenbanken: Sowohl bei der EZB als auch bei der BoE standen Leitzinsentscheidungen auf der Agenda. Die Währungshüter ließen den Leitzins beiderseits erwartungsgemäß unverändert. Der Markt hielt sich im Anschluss weiter mit Engagemnets zurück. Dass die EZB im Anschluss abermals keine Hinweise für eine baldige Leitzinserhöhung gab, ließ die Marktteilnehmer indes verschnupft zurück.
Der Top-Termin auf Unternehmensseite war die Veröffentlichung der Quartalsbilanz des deutsche Branchenersten Deutsche Bank. Der Konzern hat 2009 einen Milliardengewinn erzielt. Die Aktie rutschte letztlich jedoch ins Minus - obwohl die Erwartungen geschlagen wurden, enttäuschte die Risikovorsorge. Auch die Software AG hat ihre Bücher geöffnet und für 2010 ambitionierte Ziele herausgegeben.
Der Leitindex DAX legte zum Handelsstart am Donnerstag leicht um 0,09 Prozent auf 5.671,17 Punkte zu. Nach einem Zwischenstopp in der Gewinnzone gaben die Standardwerte im Verlauf aber deutlich nach. Der Börsenbetreiber Deutsche Börse setzte sich an die Spitze der Standardwerte, nachdem Analysten die Aktie positiv bewertet hatten. Der DAX schloss um 2,4 Prozent leichter bei 5.533 Punkten.
Der TecDAX gewann unterdessen zunächst leicht um 0,1 Prozent und startete bei 824 Zählern. Aber auch die Techwerte rutschten deutlich ins Minus - SMA Solar gehörte zu den größten Verlierern, nachdem der Finanzchef beurlaubt wurde. Das Aktienbarometer ging um 3,1 Prozent auf 797 Zähler in die Knie.
17:24 Uhr: Euro fällt unter 1,38 Dollar
Der Euro-Kurs hat am Donnerstag gegenüber dem Dollar deutlich Federn lassen müssen. So rutschte die Europäische Gemeinschaftswährung unter die 1,38 Dollar-Marke und notierte zeitweise bei 1,3769 Dollar. Händler verwiesen auf die Sorge vor einem möglichen Flächenbrand in der Eurozone angesichts anziehender Staatsdefizite.
17:20 Uhr: ADM hebt Dividende an
Der US-Agrarkonzern ADM hat die Quartalsdividende von 14 Cents je Aktie auf nun 15 Cents je Papier erhöht. Erst am Dienstag hatte das Unternehmen einen deutlichen Gewinnrückgang für das zweite Quartal ausgewiesen.
16:23 Uhr: EU-Ausschuss lehnt Bankdatenabkommen mit USA ab
Im Europaparlament hat der zuständige Justizausschuss das umstrittene Bankdatenabkommen der EU mit den USA abgelehnt. 29 Abgeordnete sprachen sich gegen die Vereinbarung aus, die den USA den Zugriff auf Millionen von Daten europäischer Bankkunden gewährt. 23 Parlamentarier stimmten für die Beibehaltung des Abkommens, einer enthielt sich.
16:20 Uhr: Fortschritte bei A400M-Verhandlungen
In den Verhandlungen über die Zukunft des Militärtransporters Airbus A400M hat es deutliche Fortschritte gegeben. Die sieben Käuferländern und der Hersteller, die EADS-Tochter, Airbus hätten eine weitestgehende Einigung über den Zeitplan für die geplante Auslieferung der Flugzeuge erzielt, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
15:53 Uhr: Kellogg stagniert
Der US-Lebensmittelkonzern Kellogg hat im Schlussquartal mit einem Umsatz von 2,9 Milliarden Dollar fast punktgenau den Wert des Vorjahres erreicht. Auch der Gewinn fiel mit 176 Millionen Dollar nahezu gleich aus. Im Gesamtjahr konnte Kellogg den Gewinn leicht auf 1,2 Milliarden Dollar steigern, der Umsatz fiel dagegen um zwei Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar.
- D: Auftragseingang Industrie Dezember
- EU: EZB Ratssitzung
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Industrieaufträge Dezember
- Burger King: Quartalszahlen
- CIGNA: Quartalszahlen
- Deutsche Bank: Jahresabschluss
- Enel: Quartalszahlen
- GlaxoSmithKline: Quartalszahlen
- Kellogg: Quartalszahlen
- LVM: Quartalszahlen
- MasterCard: Quartalszahlen
- Rofin-Sinar: Quartalszahlen
- Royal Dutch Shell: Quartalszahlen
- Software AG: Quartalszahlen
- Sony: Quartalszahlen
- Toyota: Quartalszahlen
- Unilever: Quartalszahlen
DAX & Co. im AbwärtssogNach den Vortagesverlusten legte der deutsche Aktienmarkt zunächst einen verhaltenen Start in den Donnerstagshandel hin. Im weiteren Verlauf übernahmen allerdings die Bären das Ruder in Frankfurt - die Märkte rutschten deutlich ins Minus ab. Belastend wirkte sich ein erneuter Kursrutsch bei der Europäischen Gemeinschaftswährung Euro aus. Nach zunächst leichten Verlusten gab die Währung im Verlauf zum Dollar kräftig nach und markierte bei 1,3759 ein Tagestief. Hintergrund sind anhaltende Sorgen um die Staatsfinanzen zahlreicher europäischer Länder. Zusätzlich auf die Stimmung drückte ein überraschend schwacher Auftragseingang der deutschen Industrie im Dezember. Am Nachmittag taten schwache US-Konjunkturdaten ihr Übriges: Die US-Produktivität war schwächer als erwartet ausgefallen, während unerwartet schlechte Daten zum US-Arbeitsmarkt die Kurse tiefer ins Minus drückten. Die damit einhergehende neagative Entwicklung an den US-Börsen sorgte zudem für negative Anlegerstimmung.
Auf Wirtschaftsseite war dies zudem der Tag der Notenbanken: Sowohl bei der EZB als auch bei der BoE standen Leitzinsentscheidungen auf der Agenda. Die Währungshüter ließen den Leitzins beiderseits erwartungsgemäß unverändert. Der Markt hielt sich im Anschluss weiter mit Engagemnets zurück. Dass die EZB im Anschluss abermals keine Hinweise für eine baldige Leitzinserhöhung gab, ließ die Marktteilnehmer indes verschnupft zurück.
Der Top-Termin auf Unternehmensseite war die Veröffentlichung der Quartalsbilanz des deutsche Branchenersten Deutsche Bank. Der Konzern hat 2009 einen Milliardengewinn erzielt. Die Aktie rutschte letztlich jedoch ins Minus - obwohl die Erwartungen geschlagen wurden, enttäuschte die Risikovorsorge. Auch die Software AG hat ihre Bücher geöffnet und für 2010 ambitionierte Ziele herausgegeben.
Der Leitindex DAX legte zum Handelsstart am Donnerstag leicht um 0,09 Prozent auf 5.671,17 Punkte zu. Nach einem Zwischenstopp in der Gewinnzone gaben die Standardwerte im Verlauf aber deutlich nach. Der Börsenbetreiber Deutsche Börse setzte sich an die Spitze der Standardwerte, nachdem Analysten die Aktie positiv bewertet hatten. Der DAX schloss um 2,4 Prozent leichter bei 5.533 Punkten.
Der TecDAX gewann unterdessen zunächst leicht um 0,1 Prozent und startete bei 824 Zählern. Aber auch die Techwerte rutschten deutlich ins Minus - SMA Solar gehörte zu den größten Verlierern, nachdem der Finanzchef beurlaubt wurde. Das Aktienbarometer ging um 3,1 Prozent auf 797 Zähler in die Knie.
17:24 Uhr: Euro fällt unter 1,38 DollarDer Euro-Kurs hat am Donnerstag gegenüber dem Dollar deutlich Federn lassen müssen. So rutschte die Europäische Gemeinschaftswährung unter die 1,38 Dollar-Marke und notierte zeitweise bei 1,3769 Dollar. Händler verwiesen auf die Sorge vor einem möglichen Flächenbrand in der Eurozone angesichts anziehender Staatsdefizite.
17:20 Uhr: ADM hebt Dividende anDer US-Agrarkonzern ADM hat die Quartalsdividende von 14 Cents je Aktie auf nun 15 Cents je Papier erhöht. Erst am Dienstag hatte das Unternehmen einen deutlichen Gewinnrückgang für das zweite Quartal ausgewiesen.
16:23 Uhr: EU-Ausschuss lehnt Bankdatenabkommen mit USA abIm Europaparlament hat der zuständige Justizausschuss das umstrittene Bankdatenabkommen der EU mit den USA abgelehnt. 29 Abgeordnete sprachen sich gegen die Vereinbarung aus, die den USA den Zugriff auf Millionen von Daten europäischer Bankkunden gewährt. 23 Parlamentarier stimmten für die Beibehaltung des Abkommens, einer enthielt sich.
16:20 Uhr: Fortschritte bei A400M-VerhandlungenIn den Verhandlungen über die Zukunft des Militärtransporters Airbus A400M hat es deutliche Fortschritte gegeben. Die sieben Käuferländern und der Hersteller, die EADS-Tochter, Airbus hätten eine weitestgehende Einigung über den Zeitplan für die geplante Auslieferung der Flugzeuge erzielt, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
15:53 Uhr: Kellogg stagniertDer US-Lebensmittelkonzern Kellogg hat im Schlussquartal mit einem Umsatz von 2,9 Milliarden Dollar fast punktgenau den Wert des Vorjahres erreicht. Auch der Gewinn fiel mit 176 Millionen Dollar nahezu gleich aus. Im Gesamtjahr konnte Kellogg den Gewinn leicht auf 1,2 Milliarden Dollar steigern, der Umsatz fiel dagegen um zwei Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar.



