29.07.2009 07:45
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Deutsche Börsen nach erneuter Rallye deutlich fester -- Daimler: Milliardenverlust -- SAP steigert Gewinn -- Bayer schlägt Erwartungen -- Yahoo!+Microsoft: Koop-- Porsche rechnet mit Mrd-Minus

Die deutschen Börsen haben nach erneuter Rallye deutlich im Plus geschlossen. Die deutschen Verbraucherpreise sinken. Daimler macht einen Verlust von 1,06 Mrd. Euro. SAP kann seinen Gewinn steigern. Yahoo! und Microsoft verbünden sich gegen Google. Porsche erwartet ein Mrd-Minus.

Heute anstehende Termine:
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Juni
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- USA: Beige Book
- Akzo Nobel: Quartalszahlen
- ArcelorMittal: Quartalszahlen
- Banco Santander: Quartalszahlen
- Bayer: Quartalszahlen
- Coca Cola Enterprises: Quartalszahlen
- Daimler: Quartalszahlen
- Honda: Quartalszahlen
- Infineon: Quartalszahlen
- MorphoSys: Quartalszahlen
- Peugeot: Quartalszahlen
- PUMA: Quartalszahlen
- Sanofi-Aventis: Quartalszahlen
- SAP: Quartalszahlen
- Visa: Quartalszahlen

Deutsche Börsen nach erneuter Rallye deutlich fester
Nachdem sich die Vortageskorrektur an den deutschen Parketts zum Handelsstart am Mittwoch zunächst fortsetzte, wurde die Stimmung in Frankfurt im Handelsverlauf merklich besser: Die Börsen drehten ins Plus und bauten ihre Gewinne kräftig aus. Unterstützung kam vom Statistischen Bundesamt, das erstmals seit 1987 wieder sinkende Verbraucherpreise hierzulande vermeldete. Zahlreiche Bilanzen sorgten zusätzlich für Bewegung: Besonders die Zahlen des Automobilkonzerns Daimler interessierten - der Konzern hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust eingefahren. Die Anleger zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt, die Aktie zog kräftig an. Die Bayer-Bilanz fiel unterdessen ebenfalls besser aus als befürchtet. Der Softwarekonzern SAP verdiente trotz eines Umsatzrückgangs überraschend mehr - auch dies wurde mit Käufen honoriert.

Der DAX verlor zum Handelsauftakt zunächst leicht, berappelte sich aber bereits im frühen Handel und drehte deutlicher ins Plus. Die Gewinne wurden gegen Mittag größer, am Nachmitttag sprang der Leitindex zeitweise über 5.300 Punkte und ging schlussendlich mit einem Plus von 1,8 Prozent bei 5.270 Punkten aus dem Handel.

Der TecDAX zog ebenfalls kräftig an und schloss mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent bei 659 Indexpunkten.

16:36 Uhr: US-Öllagerbestände legen zu
Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 24. Juli 2009 einen deutlichen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 5,1 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 2,1 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 2,3 Millionen Barrel ausgewiesen.

16:22 Uhr: Porsche rechnet mit Milliardenminus vor Steuern
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche rechnet mit einem milliardenschweren Verlust durch den Verkauf von Optionen auf den Volkswagen-Konzern. Dem Autobauer zufolge wird mit einem Minus von bis zu fünf Milliarden Euro im aktuellen Geschäftsjahr 2008/2009 gerechnet. Ein Abfluss von Liquidität sei unterdessen nicht zu erwarten. Zudem würde die geplante Veräußerung in der Optionsstruktur gebundene Barmittel in erheblicher Größenordnung freisetzen, hieß es weiter.

15:42 Uhr: Deutsche Verbraucherpreise fallen
Erstmals seit 22 Jahren haben sich die deutschen Verbraucherpreise rückläufig entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, habe die jährliche Inflationsrate im Juli bei minus 0,6 Prozent gelegen. Die Daten ergeben sich aus vorläufigen Berechnungen von sechs Bundesländern. Exoerten hatten mit einem weniger deutlichen Rückgang der Verbraucherpreise gerechnet. Zur Begründung für die Entwicklung nannte das Bundesamt den starken Rückgang der Öl- und Kraftstoffpreise.

15:35 Uhr: Gewinnmitnahmen an der Wall Street
Die US-Börsen steigen nach durchwachsen ausgefallenen Quartalsberichten mit Verlusten in den Mittwochshandel ein. Die Anleger sichern nach der Rallye der letzten Tage und Wochen nun Gewinne. Im Fokus steht unter anderem das Bündnis zwischen Microsoft und Yahoo!, die dem Konkurrenten Google den Kampf ansagen wollen. Gegenwind kam vorbörslich von Konjunkturseite: Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im Juni 2009 deutlich stärker gesunken als erwartet. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 2,5 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während Volkswirte nur eine Abnahme um 0,6 Prozent prognostiziert hatten.

Der Dow Jones verliert zum Start 0,4 Prozent, baut seine Verluste aber rasch weiter aus. Die Technologiebörse Nasdaq Composite gibt ebenfalls nach.

15:30 Uhr: Dow Jones startet mit Verlusten
Der US-Leitindex Dow Jones steigt mit einem Abschlag von 0,4 Prozent in den Handel ein.

15:06 Uhr: Coca Cola Enterprises schlägt Erwartungen
Das Abfüllunternehmen Coca Cola Enterprises hat mit seinen Zweitquartalszahlen positiv überrascht. Dank Preiserhöhungen und einer starken Entwicklung auf dem europäischen Markt hat das Unternehmen 313 Millionen Dollar verdient, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust erwirtschaftet worden war. Zudem hob der Konzern seine Jahresprognose an und erwartet nun je Aktie einen Gewinn von 1,44 bis 1,49 Dollar.

14:52 Uhr: US-Auftragseingang schrumpft deutlich
Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im Juni 2009 deutlich stärker gesunken als erwartet. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 2,5 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während Volkswirte nur eine Abnahme um 0,6 Prozent prognostiziert hatten. Für Mai wurde das Plus von vorläufig 1,8 auf 1,3 Prozent nach unten revidiert.

14:51 Uhr: Ölpreise belasten ConocoPhillips
Der drittgrößte US-Ölkonzern ConocoPhillips hat infolge rückläufiger Ölpreise im zweiten Quartal einen drastischen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich blieben 1,3 Milliarden Dollar übrig - 76 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Erlöse brachen massiv von 71,4 auf 35,4 Milliarden Dollar ein.

14:42 Uhr: General Dynamics hebt Prognose an
Trotz eines Gewinnrückgangs im zweiten Quartal hat der US-Rüstungskonzern General Dynamics seine Jahresprognose angehoben. Im aktuellen Berichtsquartal zogen die Erlöse um 10,9 Prozent auf 8,10 Milliarden Dollar an, während unter dem Strich mit 641 Millionen Dollar rund 3,6 Prozent weniger übrig blieb. Im Gesamtjahr peilt der Konzern nun ein Ergebnis je Aktie zwischen 6,00 und 6,10 Dollar an - die bisherige Prognose hatte bei 6,05 bis 6,15 Dollar gelegen.

14:18 Uhr: Ölpreis im Rückwärtsgang
Die Ölpreise geben am Mittwoch wieder nach. Das enttäuschend ausgefallene US-Verbrauchervertrauen, das am Vortag veröffentlicht wurde und den Konjunkturpessimismus zurück an die Parketts brachte, wirkt zur Wochenmitte weiter nach. Zudem hat das American Petroleum Institute (API) einen überraschenden Anstieg der Öllagerbestände vermeldet. Der Bericht des US-Energieministeriums wird am Nachmittag erwartet.

14:17 Uhr: Sprint Nextel macht mehr Minus
Der US-Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel hat im zweiten Quartal unter rückläufigen Kundenzahlen gelitten. Die Erlöse sanken um zehn Prozent auf 8,14 Milliarden Dollar, unter dem Strich schrieb der Konzern tiefrote Zahlen. Der Nettoverlust belief sich auf 384 Millionen Dollar, nachdem das Unternehmen bereits vor Jahresfrist einen Verlust eingefahren hatte.

14:01 Uhr: Kooperation von Yahoo! und Microsoft perfekt
Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft und der Internetkonzern Yahoo! arbeiten künftig bei der Websuche zusammen und greifen damit den Branchenprimus Google an. Den Plänen zufolge übernimmt Yahoo! die Werbevermarktung der Konzerne und nutzt künftig die Microsoft-Suchmaschine Bing. Die Zusammenarbeit sei über einen Zeitraum von zehn Jahren angesetzt.

12:36 Uhr: Daimler mit Milliardenminus
Die Nachfrageflaute in der Branche hat dem Autobauer Daimler auch das zweite Geschäftsquartal deutlich verhagelt. Netto fuhr das Unternehmen einen Verlust von 1,06 Milliarden Euro ein, während die Umsätze mit 19,61 Milliarden Euro rund 25 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. Auch der Absatz brach um um 31 Prozent auf 391.500 Einheiten ein. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern bei Um- und Absatz weiter mit rückläufigen Tendenzen, blieb eine konkrete Ergebnisprognose aber schuldig.

12:29 Uhr: Time Warner hält an Zielen fest
Der US-Medienkonzern Time Warner hat seine Jahresziele trotz eines Ergebniseinbruchs im zweiten Quartal bekräftigt. Im Berichtszeitraum blieben unter dem Strich mit 519 Millionen Dollar rund 34 Prozent weniger übrig als vor Jahresfrist. Die Umsätze sanken um neun Prozent auf 6,81 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr peilt das Unternehmen dennoch weiterhin auf bereinigter Basis ein Ergebnis je Aktie auf Vorjahresniveau an.

12:28 Uhr: Japans Einzelhandelsumsatz sinkt
Der Rückgang der japanischen Einzelhandelsumsätze hat sich im Juni 2009 stärker als erwartet abgebremst. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sanken die Umsatzerlöse in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um 3,0 Prozent. Hierbei handelt es sich um den zehnten Rückgang in Folge.

12:18 Uhr: Asien: Mehrheitlich schwacher Handelsschluss
Die größten Börsen in Asien hatten am Mittwoch unter Gewinnmitnahmen zu leiden und gingen schwächer aus dem Handel. Nur der Aktienmarkt in Japan stemmte sich gegen den Trend.

Die Anleger in Japan legten auch zur Wochenmitte erneut verhaltenen Optimismus an den Tag. Der Leitindex Nikkei225 fuhr einen leichten Gewinn von 0,26 Prozent auf 10,113.24 Zähler ein.
Deutliche Abwärtstendenzen waren unterdessen in Hongkong auszumachen. Die Marktteilnehmer schickten den Hang Seng um 2,37 Prozent auf 20,135.50 Punkte ins Minus.
Ein Kursrutsch setzte im späten Handel auf dem chinesischen Festland ein. Der Shanghai Composite verlor 5,00 Prozent und ging bei 3,266.43 Punkten aus dem Handel.
Schwach präsentierte sich auch die Börse in Südkorea. Die Abschläge hielten sich aber vergleichsweise in Grenzen, schlussendlich rutschte der KOSPI 0,11 Prozent auf 1,524.32 Zähler ins Minus.

10:51 Uhr: BMW steigt aus Formel 1 aus
Der Automobilkonzern BMW wird sein Engagement in der Königsklasse des Motorsports, der Formel 1, beenden. Bis zum Jahresende will sich das Unternehmen aus der Formel 1 zurückziehen, was als "ein konsequenter Schritt im Zuge der Neuausrichtung" begründet wurde. Die Gelder, die damit eingespart werden, sollen in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien sowie in Projekte im Bereich Nachhaltigkeit fließen. Das teilte der Autobauer am Mittwoch mit.

10:46 Uhr: Gewinnrückgang bei MorphosSys
Der Biotechnologiekonzern MorphoSys hat im ersten Halbjahr weniger verdient. Der Nettogewinn sank von 6,3 auf 5,0 Millionen Euro, auf operativer Basis ging es von 8,0 auf 6,6 Millionen Euro abwärts. Die Umsätze entwickelten sich unterdessen besser und legten um 14 Prozent auf 37,9 Millionen Euro zu. Die Gesamtjahresziele wurden bekräftigt.

10:45 Uhr: Arcandor vor Zerschlagung?
Den Insolvenzverwalter des Arcandor-Konzerns spielt offenbar verschiedene Möglichkeiten zur Zukunft des Unternehmens durch. Dabei soll auch ein Verkauf von Konzernteilen im Gespräch sein, wie das "Handelsblatt" berichtet. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte diesbezüglich, dass der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg alle Optionen prüfen und die Ergebnisse dann der Gläubigerversammlung präsentieren müsse. Es gebe aber "ganz klar keinen Verkaufsauftrag".

10:35 Uhr: Honda hebt Prognose an
Der japanische Autobauer Honda zeigt sich trotz eines drastischen Gewinneinbruchs im ersten Quartal für das Gesamtjahr zuversichtlicher: Unter dem Strich brach der Gewinn von 173,4 auf 7,6 Milliarden Japanische Yen ein, die Umsätze sanken um 30,2 Prozent auf 2,00 Billionen Yen. Trotzdem hob das Unternehmen in Erwartung einer Branchenerholung seine Jahresziele an: Man erwartet nun einen Nettogewinn von 55 Milliarden Yen, nachdem bislang 40 Milliardwn Yen in Aussicht gestellt worden waren.

10:21 Uhr: Toshiba leidet weiter unter der Krise
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba bekommt die schwache Nachfragesituation weiter zu spüren. Das wirkte sich auch auf die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal aus. Die Umsätze brachen auf 1,34 Billionen Japanische Yen ein. Unter dem Strich machte der Konzern Verluste und verzeichnete einen Fehlbetrag von 57,8 Milliarden Yen.

09:50 Uhr: Peugeot macht Verlust
Der französische Autobauer Peugeot hat nach sechs Geschäftsmonaten rote Zahlen eingefahren. Unter dem Strich belief sich der Fehlbetrag auf 962 Millionen Euro, nachdem der Konzern vor Jahresfrist noch 733 Millionen Euro verdient hatte. Die Erlöse waren ebenfalls rückläufig und sanken um 22 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro. Damit schlug sich das Unternehmen im ersten Halbjahr schlechter, als Experten befürchtet hatten.

09:22 Uhr: Gewinnrückgang bei Akzo Nobel
Der niederländischen Chemiekonzern Akzo Nobel hatte im zweiten Quartal mit sinkenden Gewinnen zu kämpfen. Unter dem Strich brach das Ergebnis von 179 auf 155 Millionen Euro ein, was primär auf die schwache Nachfragesituation zurückzuführen war. Auch die Umsätze sanken um zehn Prozent auf 3,67 Milliarden Euro. Die Erwartungen der Experten konnte das Unternehmen allerdings übertreffen.

09:13 Uhr: ArcelorMittal schreibt tiefrot
Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat im zweiten Quartal massive Verluste eingefahren, was einem deutlichen Umsatzminus zu schulden war. Unter dem Strich fiel ein Fehlbetrag von 792 Millionen Dollar an, nachdem man vor Jahresfrist noch einen Gewinn von 5,84 Milliarden Dollar einfahren konnte. Die Umsätze brachen um 60 Prozent auf 15,18 Milliarden Dollar ein. Dennoch legt das Unternehmen verhaltenen Optimismus an den Tag und will in den letzten Wochen erste Anzeichen einer Erholung ausgemacht haben.

09:00 Uhr: Dax startet schwächer
Der deutsche Leitindex steigt mit einem Abschlag von 0,2 Prozent in den Handel ein.

08:36 Uhr: Infineon rechnet mit Nachfrageplus
Der Halbleiterhersteller Infineon zeigt sich verhalten zuversichtlich. Man rechnet mit einer anziehenden Nachfrage im Schlussquartal und will daher seine Produktion wieder anheben. Dies werde sich auch positiv auf den Konzernumsatz auswirken, so das Unternehmen am Mittwoch weiter. Im dritten Quartal war unter dem Strich ein Fehlbetrag von 23 Millionen Euro angefallen - damit konnte die tiefrote Bilanz des Vorquartals deutlich verbessert werden.

08:36 Uhr: Bayer besser als befürchtet
Der Pharmakonzern Bayer hat im zweiten Quartal weniger umgesetzt und weniger verdient, konnte die Erwartungen aber übertreffen. Die Erlöse sanken um 5,9 Prozent auf 8,009 Milliarden Euro. Der Nettogewinn sank von 574 auf 532 Millionen Euro. Damit konnten die deutlichen Einbrüche des Auftaktquartals abgebremst werden, Experten hatten zudem Schlimmeres befürchtet.

08:24 Uhr: Sanofi-Aventis hebt Prognose an
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis zeigt sich für die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr zuversichtlicher. Im zweiten Quartal konnte der Konzern seinen Gewinn auf operativer Basis um 26,8 Prozent auf 3,046 Milliarden Euro steigern, die Erlöse kletterten um 11,2 Prozent auf 7,438 Milliarden Euro. 2009 peilt das Unternehmen nun ein Ergebnis je Aktie von rund zehn Prozent über dem Vorjahreswert an. Bislang hatte man ein Wachstum von sieben Prozent in Aussicht gestellt.

08:21 Uhr: Krones rutscht tiefer ins Minus
Der Getränkeabfüllanlagenspezialist Krones musste auch für das zweite Quartal tiefrote Zahlen vermelden. Unter dem Strich belief sich das Minus auf 10,9 Millionen Euro und wurde im Vormonatsvergleich damit mehr als verdoppelt. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 31,7 Millionen Euro verdient. Schwach entwickelten sich auch die Umsätze, diese brachen von 610 auf 442 Millionen Euro ein.

08:18 Uhr: Euro leicht schwächer
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro verliert zum Dollar am Mittwoch und pendelt um die Marke von 1,42 Dollar. Experten rechnen mit wenig Bewegung am Devisenmarkt, nur wenige impulsgebende Daten stehen auf der Nachrichtenagenda. Erst am Abend könnte mit der Veröffentlichung des Beige Book wieder Bewegung in den Handel kommen.

08:12 Uhr: Vossloh trotz starkem Quartal pessimistischer
Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh hat der Krise im zweiten Quartal getrotzt. Die Umsätze stiegen um 2,5 Prozent auf 310,1 Millionen Euro. Das EBIT stieg unterdessen um 3,9 Prozent auf 37,3 Millionen Euro an. Dennoch rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr nun auf Umsatzseite mit schlechteren Werten: Die Erlöse sollen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

08:03 Uhr: SAP überzeugt - Prognose angehoben
Der Softwarekonzern SAP hat überzeugende Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorgelegt. Zwar sanken die Umsätze von 2,861 auf 2,576 Milliarden Euro. Auch der Lizenzumsatz sank von 898 auf 543 Millionen Euro. Unter dem Strich verdienten die Walldorfer aber überraschend mehr: Der Nettogewinn stieg von 408 auf 423 Millionen Euro. Der Konzern hob daraufhin sein Ziel für die operative Marge von bisher 24,5 bis 25,5 Prozent auf 25,5 bis 27 Prozent an.

07:54 Uhr: Verbrauchervertrauen belastet Ölpreis
Die Ölpreise haben ihren Aufwärtstrend unterbrochen. Konjunktursorgen feiern ihre Rückkehr an die Rohstoffmärkte, nachdem das US-Verbrauchervertrauen am Vortag deutlich enttäuschender ausgefallen war, als erwartet. Daher lasten auch Nachfragesorgen erneut auf den Märkten. Am Nachmittag werden die US-Lagerbestände veröffentlicht, das dürfte Impulse für den Rohstoffhandel bringen.

07:45 Uhr: Gewinmitnahmen in Asien
Der durchwachsene Handel an der Wall Street und enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten drücken auch an den Börsen in Asien zur Wochenmitte aufs Anlegergemüt.

Am Aktienmarkt in Japan, der sich am Vortag unverändert gezeigt hatte, kann sich der Leitindex Nikkei225 gegen den Abwärtstrend stemmen und leichte Zugewinne einfahren.
In Hongkong nehmen die Marktteilnehmer unterdessen deutliche Gewinne mit und schicken den Hang Seng ins Minus.
Abschläge werde auch vom chinesischen Festland gemeldet, dort gibt der Shanghai Composite nach.
Schwach präsentiert sich aktuell auch die Börse in Südkorea. Der KOSPI verliert.

06:48 Uhr: HRE droht Millionenklage
Presseberichten zufolge droht der weitgehend verstaatlichen Immobilienbank Hypo Real Estate eine millionenschwere Klage. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wollen Aktionäre des Hypothekenfinanzierers in einem Musterprozess mindestens 200 Millionen Euro Schadenersatz einklagen. Fonds mit tausenden Anlegern stünden hinter der Klage, so das Blatt weiter. Es gehe dabei um den Vorwurf, dass der frühere Vorstand Risiken verschwiegen haben soll.

00:06 Uhr STMicro weitet Verlust aus
Der Chiphersteller STMicroelectonics hat mit seiner Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal enttäuscht. Der Konzern schrieb tiefrote Zahlen und weitete seinen Verlust unter dem Strich von 0,05 Dollar auf 0,36 Dollar je Aktie aus. Experten hatten mit einem weniger hohen Fehlbetrag gerechnet. Auch auf Umsatzseite lief es schlecht: Die Erlöse brachen von 2,3 auf 1,9 Milliarden Dollar ein.

23:35 Uhr: Western Digital verdient weniger
Der Festplattenhersteller Western Digital mußte im vierten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Unter dem Strich verdiente der Konzern 196 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist hatten noch 213 Millionen Dollar Gewinn in den Büchern gestanden. Der Umsatz sank von 2,0 auf 1,9 Milliarden Dollar. Dennoch übertraf das Unternehmen die Erwartungen.

22:30 Uhr: US-Börsen uneinheitlich
Gewinnmitnahmen und durchwachsene Meldungen von Konjunkturseite sorgten am Dienstag für Verunsicherung an den US-Börsen. Wie aus dem veröffentlichten S&P/Case-Shiller Home Price-Index hervorgeht, haben sich die US-Häuserpreise im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent erhöht. Damit konnte die lang anhaltende Abwärtsbewegung unterbrochen werden. Enttäuschend entwickelte sich unterdessen das US-Verbrauchervertrauen: Dieses ist im Juli laut einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board zurückgegangen. Demnach lag der entsprechende Index bei 46,6 Punkten, nach revidiert 49,3 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten zuvor einen Stand von 49,0 Punkten erwartet. Eine Milliardenübernahme im Technologiesektor zog die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich: Der IT-Konzern IBM hat dem Softwareunternehmen SPSS eine Übernahmeofferte im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Dollar gemacht. Aktien des Übernahmekandidaten zogen kräftig an. Der Biotechriese Amgen hat nach einem erfolgreichen zweiten Quartal seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben.

Der Dow Jones gab schlussendlich 0,13 Prozent auf 9.096,72 Punkte nach. Die Technologiebörse Nasdaq Composite kämpfte sich unterdessen ins Plus vor und schloss 0,39 Prozent fester bei 1.975,51 Zählern.

21:25 Uhr: OVB schockt mit Gewinnwarnung
Der Finanzdienstleister OVB hat seine Gesamtjahresziele nach unten angepasst und eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Bis zum Jahresende rechnet man nun nicht mehr damit, bei Gesamtvertriebsprovisionen und EBIT das Niveau des Jahres 2007 erreichen zu können. Stattdessen peilt man bei den Vertriebsprovisionen nun einen Wert zwischen 190 und 200 Millionen Euro an - das EBIT soll bei mindestens zehn Millionen Euro liegen.

19:18 Uhr: Gesellschafter und TUI stützen Hapag Lloyd
Die Gesellschafter der Großreederei Hapag Lloyd haben sich auf finanzielle Unterstützung für das Unternehmen geeinigt. 330 Millionen Euro sollen der Container-Reederei zufließen, der Großteil davon - 315 Millionen Euro - kommt von der Hamburgischen Seefahrtsbeteiligung "Albert Ballin" und dem Reisekonzern TUI. Der Touristikriese zahlt alleine 215 Millionen Euro. Damit könne Hapag Lloyd die geplanten Kapital- und Finanzierungsmaßnahmen zur langfristigen Sicherung in den nächsten Wochen sorgfältig zu prüfen und umzusetzen, hieß es in einer Pressemitteilung.

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29.07.2009
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29.07.2009
01:50
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29.07.2009
01:50
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