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ING Markets

06.07.2009 07:35

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Deutsche Börsen zum Wochenauftakt auf Talfahrt -- BASF: Nach Ciba-Übernahme 3700 Stellen weg -- Rheinmetall: Milliardenauftrag -- GM-Sanierungsplan durchgewunken -- Mehr Porsche-Interessenten?


Die deutschen Börsen gaben am Montag mit schwachen Vorgaben im Rücken deutlich nach. Für Porsche könnte es weitere Interessenten für einen Einstieg geben - der Konzern dementiert. Der Sanierungsplan von GM wurde durchgewunken. BASF streicht 3.700 Stellen.


Heute anstehende Termine:
- Deutschland: Baufertigstellungen 2008
- Deutschland: sentix-Konjunkturindex Juli
- USA: ISM Dienstleistungsindex Mai




Deutsche Börsen: Schwacher Wochenstart
Schwache Vorgaben aus Japan drückten auch an den deutschen Parketts zum Wochenstart auf die Anlegerstimmung - die Börsen gaben deutlich nach. In dieser Woche wird der Startschuss in die neue Berichtssaison gegeben. Dann dürfte sich das Hauptaugenmerk der Anleger wieder weg von Konjunkturdaten und wieder vermehrt auf Unternehmenszahlen richten. Möglicherweise könnten dann auch die starken Schwankungen ein Ende finden.

Der DAX verlor zum Handelsstart am Montag rund ein Prozent, die Verluste wurden im weiteren Verlauf aber größer. Letztlich ging es mit dem Aktienbarometer um 1,2 Prozent auf 4.652 Punkte abwärts.

Der TecDAX gab daneben um 1,1 Prozent auf 612 Zähler nach.

17:24 Uhr: BMW steigert Absatz in China
Der Autobauer BMW konnte den Absatz seiner Kernmarke im Juni in China nahezu verdoppeln. So legte die Verkäufe um 46 Prozent auf 8.033 Einheiten zu. Inklusive der Marke Mini setzten die Münchener im Juni in China damit 8.506 Autos ab, was einem Zuwachs von 44 Prozent entspricht. Auf Halbjahressicht stieg der Absatz inklusive Mini um 24 Prozent auf 37.627 Fahrzeuge.

16:05 Uhr: ISM-Service-Index steigt deutlich an
Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungsgewerbes in den USA haben sich im Juni deutlich verbessert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, am Montag mit. So stieg der ISM-Index von 44,0 Zählern im Vormonat auf nun 47,0 Zähler. Volkswirte waren von einem Anstieg auf 46,0 Punkten ausgegangen.

15:30 Uhr: Wall Street: Schwach aus Feiertagspause
Die US-Börsen kommen wenig erholt aus der Feiertagspause und steigen mit Verlusten in den Wochenhandel ein. Die Sorge um eine weiter schwache Weltwirtschaft und eine verzögerte Konjunkturerholung, die sich auch in einem schwachen Ölpreis niederschlägt, drückt auf die Anlegerstimmung an der Wall Street. Zudem beginnt in dieser Woche die neue Berichtssaison, im Vorfeld halten sich Anleger mit ihren Positionierungen zunächst zurück. Am Nachmittag wird der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe veröffentlicht - dieser dürfte Handelsimpulse liefern.

Der Dow Jones verliert zum Handelsstart am Montag 0,7 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq Composite dürfte ebenfalls mit Verlusten starten.

15:30 Uhr: Dow Jones startet im Minus
Der US-Leitindex Dow Jones steigt 0,7 Prozent schwächer in den Handel ein.

14:03 Uhr: BASF: Ciba-Integration kostet 3.700 Stellen
Der Chemieriese BASF wird im Zusammenhang mit der Übernahme von Ciba massive Restrukturierungen vornehmen. 23 der 55 akquirierten Produktionsstandorten stehen demnach auf dem Prüfstand, die Übernahme sei zudem mit dem Abbau von 3.700 Stellen verbunden, so das Unternehmen weiter. Durch die Maßnahmen sowie die Übernahme erhofft sich der Konzern ab dem Jahr 2012 jährliche Einsparungen von 400 Millionen Euro. Bereits Ende kommenden Jahres sollen 300 Millionen Euro eingespart werden. Zunächst schlagen die Restrukturierungskosten allerdings voraussichtlich mit 550 Millionen Euro zu Buche.

13:48 Uhr: Ölpreise deutlich schwächer
Die Ölpreise begeben sich zum Wochenstart auf Talfahrt und geben aktuell deutlich nach. Der Abwärtstrend wurde durch Konjunktursorgen der Anleger verursacht. An den Märkten machen sich angesichts durchwachsener Wirtschaftsmeldungen wieder vermehrt Zweifel an einer baldigen Wirtschaftserholung bemerkbar. Das bringt Nachfragesorgen mit sich, die sich belastend auf den Ölpreis auswirken.

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