04.06.2012 13:39
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Deutsche Lufthansa: Neues Berlin-Flugprogramm

Köln (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Lufthansa AG meldete am Sonntag, dass sie Berlin mit der umfänglichsten Flugplan-Erweiterung beflügelt, die die größte deutsche Airline jemals an einem Standort in einem Schritt vollzogen hat.

Den Angaben zufolge verbindet die Kranichlinie ab sofort die Bundeshauptstadt nonstop mit 39 attraktiven touristischen und Geschäftsreise-Destinationen in Europa und Nahost - von Helsinki bis Catania und Malaga, von Reykjavik bis Beirut und Tel Aviv. Pünktlich am 3. Juni - dem Tag, an dem eigentlich der neue Hauptstadtflughafen "Willy Brandt" in Betrieb gehen sollte - startete Lufthansa am Flughafen Tegel ihr stark erweitertes neues Berlin-Flugprogramm. "Die Berliner und Brandenburger müssen wegen der BER-Verzögerung auf keinen LH-Flug und auf keine der vielen neuen Destinationen verzichten. Alles, was für den BER geplant war, setzen wir ohne Abstriche ab sofort in Tegel um", unterstrich Oliver Wagner, der als Bereichsleiter Direct Services das ehrgeizige neue Berlin-Flugprogramm der Lufthansa verantwortet.

Am Samstag waren fünf zusätzliche "Kraniche" in Berlin-Tegel gelandet. Von den insgesamt 35 modernen Jets, die Lufthansa und ihre Konzern-Airlines künftig auf den Strecken von und nach Berlin insgesamt einsetzen, sind ab sofort 15 direkt in Tegel stationiert - sechs mehr als bislang. Die Kranichlinie geht in Berlin mit der jüngsten Teilflotte aller Lufthansa-Standorte an den Start - darunter auch der Airbus 319, der im vorigen Jahr auf den Namen "Schönefeld" getauft wurde. Die Mehrzahl der hier stationierten Airbus-Flugzeuge ist weniger als zwei Jahre alt, hieß es.

Wie weiter mitgeteilt wurde, sollen spürbare Kostenvorteile auch durch den neuen Flugplan mit optimierten Umlaufplänen erzielt werden, der einen hochproduktiven Flugzeugeinsatz erlaubt. Damit sollen die Stückkosten gegenüber der bestehenden Kostenstruktur im Kontinentalverkehr der Lufthansa deutlich gesenkt werden.

Die Aktie der Deutschen Lufthansa notiert derzeit mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 8,24 Euro. (04.06.2012/ac/n/d)

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