21.11.2012 16:27
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Deutsche Post DHL kehrt Standard & Poor's (S&P) den Rücken

    BONN (dpa-AFX) - Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL (Deutsche Post) hat seine Zusammenarbeit mit der weltgrößten Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) wegen zu hoher Preise mit sofortiger Wirkung beendet. Das Unternehmen habe sich aus rein kommerziellen Gründen für den Wechsel zum Konkurrenten Fitch Ratings entschlossen, teilten die Bonner am Mittwoch mit. Bewertungen der Bonität wird der Konzern darüber hinaus auch von der Ratingagentur Moody's einholen.

 

    In einem Protestbrief an S&P hatten sich Mitte August elf deutsche Dax-Konzerne (DAX), neben der Post auch VW (Volkswagen vz) und Siemens, über Preistreiberei beklagt. Die Konzerne kritisierten, dass der Gebührenvorschlag von S&P "auf eine Verdopplung der Preise, wenn nicht sogar mehr" hinauslaufe, hatte es in einem Bericht der "Financial Times Deutschland" geheißen. S&P hatte damals mitgeteilt, die Gebühren für europäische Unternehmen stiegen im Schnitt um weniger als fünf Prozent. Auf einige Großkonzerne könnten aber "potenziell stärkere Erhöhungen" zukommen.

 

    Die Post ist bisher der einzige Konzern, der dem Brandbrief an S&P Taten folgen ließ. Viele Alternativen gibt es allerdings nicht - die drei US-Ratingagenturen S&P, Moody's und Fitch kontrollieren zusammen 97 Prozent des Weltmarktes für Bonitätsbewertungen. Sie sind deswegen umstritten. Anfang des Monats hatte ein australisches Gericht S&P wegen eines irreführenden Ratings zu Entschädigungszahlungen verurteilt. Die Bonitätsbewertung spielt vor allem bei der Aufnahme von Krediten eine wichtige Rolle. Je besser das Kreditrating ist, desto günstiger kann sich ein Unternehmen am Kapitalmarkt Fremdkapital holen./jke/zb/he

 

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