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Deutsche Post AG (Deutsche Post World Net) meldete am Donnerstag seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007.
Den Angaben zufolge belief sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) vor Einmaleffekten auf 3,8 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt im Rahmen der Erwartungen und Prognosen des Konzerns. Aufgrund einer nicht-liquiditätswirksamen Wertberichtigung des Anlagevermögens im EXPRESS Americas Geschäft sank das ausgewiesene EBIT um 17 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 4,9 Prozent auf 63,5 Mrd. Euro.
Der Nettogewinn nach Minderheiten sank 2007 um 28 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro, was vor allem auf die Wertberichtigung des Anlagevermögens im Bereich EXPRESS Americas im vierten Quartal zurückzuführen ist. Das Ergebnis je Aktie ging von 1,60 Euro auf 1,15 Euro zurück. Im vierten Quartal sank der Konzerngewinn von 649 Mio. Euro auf 255 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 21 Cent, verglichen mit 54 Cent ein Jahr zuvor. Der Quartalsumsatz stieg um 3,9 Prozent auf 16,97 Mrd. Euro. Der operative Cash-Flow nach Veränderungen des Nettoumlaufvermögens lag Ende 2007 bei 2,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,2 Mrd. Euro). Der Free Cash-Flow stieg von 1,3 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro, was vor allem auf eine Reduzierung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen ist.
Die Deutsche Post World Net hat ihre Prognose eines EBIT vor Einmaleffekten von rund 4,2 Mrd. Euro für 2008 bestätigt. In seinem Bestreben, die Transparenz weiter zu erhöhen, hat der Konzern zudem erstmals eine Prognose für den Vorsteuergewinn veröffentlicht: Für 2008 rechnet er mit einem Vorsteuergewinn von rund 3,2 Mrd. Euro.
Die Aktie der Deutschen Post schloss gestern bei 21,80 Euro (+1,82 Prozent).
(06.03.2008/ac/n/d)