Die Deutsche Post AG hat das für deutsche Unternehmen weiterhin günstige Kapitalmarktumfeld genutzt. Der Logistikkonzern emittierte eine zweiteilige Anleihe im Volumen von 1,25 Milliarden Euro. Für eine fünfjährige Tranche muss die Post einen Kupon von lediglich 1,875 Prozent zahlen, für die zehnjährige Tranche werden jährlich 2,95 Prozent fällig.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Post hatte bereits im März ein Refinanzierungsprogramm im Volumen von 3 Milliarden Euro abgenickt. Refinanziert werden muss eine 700 Millionen Euro schwere Anleihe, die im Oktober fällig wird. Hinzu kommt die Beihilferückforderung der Europäischen Kommission über 298 Millionen Euro.
Zuletzt emittierte der Logistikdienstleister 2003 eine Anleihe über 926 Millionen Euro. Sie wird im kommenden Jahr fällig. Die Transaktion des DAX-Konzerns ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich deutsche Unternehmen trotz der wieder aufgeflammten Staatsschuldenkrise weiterhin günstig am Kapitalmarkt refinanzieren können.
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June 18, 2012 11:55 ET (15:55 GMT)
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