Bonn (aktiencheck.de AG) - Für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten bei der Deutsche Post AG wurde eine Lohnerhöhung von 4 Prozent ab 1. April 2012 vereinbart.
Wie der Brief- und Logistikkonzern am Donnerstag erklärte, wurde bei den Tarifverhandlungen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zudem vereinbart, dass die Deutsche Post weitere 0,5 Prozent als Beitrag für den im Oktober 2011 neu geschaffenen Demografiefonds bereitstellt, den das Unternehmen als eine Säule seines zukünftigen Modells für altersgerechte Arbeit aufbaut. Für Auszubildende erhöht sich die monatliche Vergütung ab dem 1. Januar 2012 um 50 Euro. Die Tarifeinigung hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2013.
In einer ersten Verhandlungsrunde hatten sich beide Seiten schon im Dezember zusätzlich auf eine Brutto-Einmalzahlung in 2012 von 400 Euro für vollbeschäftigte Tarifmitarbeiter und von 230 Euro für die Beamten verständigt.
Zudem hatten Deutsche Post und ver.di im Oktober 2011 ein bislang einmaliges und zukunftsweisendes Modell zur altersgerechten Arbeit für Tarifbeschäftigte ausgehandelt, das nun auch mit einer vergleichbaren Regelung auf die beim Unternehmen beschäftigten Beamten ausgeweitet werden soll. Darüber hinaus wurde mit einem Beschäftigungspakt der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31.12. 2015 verlängert.
Der Aktienkurs der Deutschen Post verliert derzeit 0,20 Prozent auf 12,55 Euro. (12.01.2012/ac/n/d)