Dow rettet sich ins Plus -- Euphorie über fast 500 Milliarden Euro für Banken von der EZB hält nicht - DAX gibt nach -- Solar Millennium pleite -- Moody's nimmt Großbritannien ins Visier --
- JP: BoJ Sitzungsergebnis (Zinsentscheidung)
- JP: Leistungsbilanz November
- D: DIW Konjunkturbarometer
- USA: Verkäufe bestehender Häuser November
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Öllagerbestände
- Bed Bath & Beyond Inc.: Quartalszahlen
- CarMax Inc.: Quartalszahlen
- Protalex Inc: Quartalszahlen
- Steelcase Inc.: Quartalszahlen
- Walgreen Co.: Quartalszahlen
EZB-Kredite an Banken beruhigen DAX-Anleger nichtDer DAX ging mit einem Plus von 1,25 Prozent bei 5.918,72 Punkten in den Handel und hielt sich bis zum Mittag in der Gewinnzone. Anschließend rutschte der Leitwerteindex allerdings ins Minus und notierte zum Schluss um 0,95 Prozent unter dem Vortagesschlusskurs bei 5.791,53 Zählern.
Der TecDax kletterte zum Tagesauftakt um 0,4 Prozent auf 679 Punkte, musste seine Gewinne aber gegen Mittag ebenfalls abgeben und notierte letzlich um 1,4 Prozent schwächer bei 667 Punkten.
Für gute Stimmung sorgte am Vormittag noch eine Maßnahme der EZB: Die Banken des Euroraums haben sich am Mittwoch zu äußerst niedrigen Zinsen für drei Jahre 500 Milliarden Euro von der EZB geliehen, um ihre Liquiditätssorgen zu beseitigen. Beobachter hoffen nun darauf, dass die Banken das Geld zumindest teilweise in den Kauf von Staatsanleihen der Peripheriestaaten stecken werden, weil diese wohl eine ansprechende Verzinsung bieten würden. Bereits zum Mittag war die Euphorie indes in Skepsis darüber umgeschlagen, ob die Banken mit dem Geld tatsächlich klamme Eurostaaten stützen werden.
Zwei Überraschungen gab es nach Wall-Street-Schluss vom Dienstag von zwei US-Branchenschwergewichten. Während der Sportartikelhersteller Nike überragende Quartalszahlen meldete, enttäuschte der Softwareriese Oracle vor allem mit einer schwachen Umsatzentwicklung und belastete damit auch die Aktien des Konkurrenten SAP. Aber auch die Papiere von adidas konnten nicht von den guten Zahlen des Rivalen profitieren.
22:05 Uhr: Wall Street: Technologieaktien sehr schwach Der Dow Jones schloss zur Wochenmitte um 0,03 Prozent höher bei 12.107 Punkten.
Der Nasdaq Composite rutschte zum Handelsschluss um 0,99 Prozent auf 2.578 Zähler ab. Zur Meldung
21:33 Uhr: FTD: Deutschlands Exportüberschuss in der EU wächstDeutschlands Exportüberschüsse sorgen in der EU seit Jahren für Streit. Im Jahr 2011 hätten sich die Ungleichgewichte innerhalb der EU verschärft, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD, Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Münchner ifo-Instituts im Auftrag der Zeitung. Zur Meldung
21:25 Uhr: Umsätze an Terminbörse Eurex gefallenDie Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 604.022 (Dienstag: 905.517) Kontrakte gehandelt. Zur Meldung
21:05 Uhr: Euro kehrt im nervösen Umfeld unter 1,31 Dollar zurückDer Euro (Dollarkurs) ist am Mittwoch in einem nervösen Handel unter die erst in der vergangenen Nacht übersprungene Marke von 1,31 US-Dollar zurückgekehrt. Zur Meldung
20:55 Uhr: Oracle-Schwäche schürt Angst vor Technologie-AbschwungIn der Technologiebranche geht die Angst vor einem Abschwung um. Enttäuschende Geschäftszahlen des amerikanischen Software-Schwergewichts Oracle lösten selbst im fernen Deutschland einen Kursrutsch aus. Zur Meldung
20:26 Uhr: ING kommt bei Umschuldung voranDer niederländische Finanzkonzern ING Groep kommt beim Umbau seiner Finanzstruktur voran. ING plant insgesamt eine ganze Reihe von Schritten zur Umschuldung. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street: Deutliche Abschläge, Oracle nach Zahlen unter DruckDie wichtigsten US-Börsen zeigen sich am Mittwochmittag New Yorker Zeit mit Abschlägen. Nach den kräftigen Vortagesgewinnen nehmen die Anleger nun ein paar Gewinne mit.
Der Dow Jones fiel zuletzt um 0,3 Prozent auf 12.072 Punkte zu.
Der Nasdaq Composite ermäßigte sich um 1,58 Prozent auf 2.568 Zähler. Zur Meldung
18:55 Uhr: Aktien Osteuropa: Uneinheitlich - Gewinne in Prag und WarschauIn einem eher schwachen europäischen Börsenumfeld haben die wichtigsten Börsen in Osteuropa am Mittwoch zum Teil an ihre Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Zur Meldung
17:37 Uhr: Iren fordern Nachbesserungen von FacebookDie irischen Datenschützer haben vom weltgrößten Online-Netzwerk Facebook nach einer breit angelegten Untersuchung diverse Nachbesserungen gefordert, aber keine gravierenden Verstöße gefunden. Zur Meldung


