07.02.2013 15:20
Bewerten
 (2)

Draghi: Aufwertung des Euro Zeichen für Rückkehr des Vertrauens

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Aufwertung des Euro macht der Europäischen Zentralbank (EZB) vorerst keine Sorgen. "Die Aufwertung ist ein Zeichen der Rückkehr des Vertrauens in den Euro", sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. "Wir wollen sehen, ob die Aufwertung anhält." Es sei zu prüfen, ob sich der höhere Eurokurs auf die Preisrisiken im Währungsraum auswirke. Grundsätzlich sollten Wechselkurse die fundamentale Lage widerspiegeln und seien damit keine geldpolitische Zielgröße. Langfristig bewege sich der Euro in der Nähe seines Durchschnittswerts.

 

    Seit Sommer 2012 hat der Euro zu vielen Währungen deutlich aufgewertet, insbesondere zum japanischen Yen, zum US-Dollar und zum britischen Pfund. Bankvolkswirte befürchten, dass dies die konjunkturelle Erholung im Währungsraum gefährden könnte. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande hatte sich deswegen unlängst für eine aktive Wechselkurspolitik ausgesprochen, die insbesondere von deutscher Seite abgelehnt wird./hqs/ben/bgf/DP/hbr

 

 

Heute im Fokus

DAX & Dow Jones gehen mit leichten Verlusten ins Wochenende -- Apple lädt zu Neuheiten-Präsentation am 9. September -- Fresenius, BMW, Wirecard im Fokus

Nikkei und Shanghai Composite weiter erholt - China pumpt weitere Milliarden in den Geldmarkt. 5 Dinge, die bei einem Börsengang der Postbank zählen. Interims-Regierung in Athen ernannt - Syriza verliert bei griechischen Wählern an Zustimmung. Bayer will Covestro 2015 an die Börse bringen. Draghi unterstützt Forderung für Finanzministerium in Europa.
Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Diese Firmen patentieren am meisten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Was verdient man bei Google?

Welcher Darsteller verdient am meisten?

Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?

Produkte von Google, die keiner kennt

Heute sind sie Milliardäre

mehr Top Rankings

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?