FRANKFURT (Dow Jones)--Die Dresdner Bank hat nach einer Verwarnung durch die US-Notenbank die internen Regularien zur Bekämpfung von Geldwäsche verschärft. "Wir sehen dabei bereits erste Fortschritte", sagte eine Sprecherin zu Dow Jones Newswires am Freitag. "Wir arbeiten eng mit den US-Behörden zusammen und viele der geforderten Maßnahmen sind bereits auf dem Weg."
So habe die Dresdner Bank bereits die Zahl der entsprechenden Schulungen für Mitarbeiter in New York erhöht, bestehende Sicherheitssysteme verbessert und neue Maßnahmen eingesetzt. Nähere Angaben machte die Sprecherin nicht.
Hintergrund ist eine Aufforderung der Federal Reserve (Fed), Verstöße gegen das Geldwäschegesetz besser zu verhindern. Die US-Notenbank hat von der Dresdner Bank gefordert, ihre Mitarbeiter bei der Bekämpfung von Geldwäschevorgängen besser zu schulen und schärfere Überwachungsmaßnahmen zu Verhinderung möglicher Geldwäschevorgänge einzuführen.
Die Dresdner Bank kauft und verkauft für ihre Kunden in den USA von der Fed Staatspapiere. Im Rahmen einer Routineuntersuchung hat die Fed entsprechende Mängel bei der Kontrolle festgestellt und der Bank Verbesserungsmaßnahmen auferlegt.
www.dresdner-bank.de
-Von Madeleine Winkler, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 115,
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November 14, 2008 09:16 ET (14:16 GMT)
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