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31.10.2012 18:51

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DRUCK AUF ATHEN WÄCHST

Eurogruppe gibt Athen kein grünes Licht


Die Finanzminister der Eurozone lassen bei Griechenland nicht locker. Es blieb bei der Aufforderung an die Griechen, bestehende Probleme endlich zu lösen.

Die Diskussionen über die richtigen Einsparungen und Reformen sollen bis zur nächsten Sitzung der Finanzminister am 12. November weiterlaufen, wie die Eurogruppe erklärte. Über die Auszahlung der nächsten Rate aus dem Rettungsprogramm wird an diesem Tag nur entschieden, wenn Griechenland sich bis dahin mit der Troika der internationalen Geldgeber geeinigt hat. Für Griechenland geht es dabei um die hohe Summe von rund 31 Milliarden Euro. Sie werden dringend gebraucht, weil das überschuldete Euroland am 16. November eine hohe Anleihe ausbezahlen muss.

   Damit halten sich die Finanzminister bedeckter als in einem Entwurfspapier, in das Dow Jones Newswires zuvor Einblick hatte. Darin hieß es für Brüsseler Diplomatensprache recht deutlich, dass die Finanzminister am 12. November anstreben, "eine Auszahlung der nächsten Kredittranche zu befürworten". Davon war in der offiziellen Erklärung jetzt keine Rede mehr. Auch von einem möglichen Vorbereitungstreffen der Minister am 8. November ist kein Wort mehr zu finden.

   Dafür blieb es bei der Aufforderung an die Griechen, bestehende Probleme endlich zu lösen. Die Eurogruppe widersprach damit auch Ministerpräsident Antonis Samaras, der eine prinzipielle Einigung zwischen Griechenland und den Inspektoren der Troika verkündet hatte. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hielt den Druck auf Athen aufrecht. Es gebe Fortschritte, sagte Schäuble am Nachmittag nach einer Telefonkonferenz mit den Mitgliedern der Eurogruppe. Die Verhandlungen seien aber nicht an ihr Ende gelangt. Außerdem sei für die Auszahlung auch noch die Zustimmung des Bundestages gefragt.

   Kontakt zu den Autorinnen: konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/chg/kla Dow Jones Newswires Von Matina Stevis und Beate Preuschoff BRÜSSEL

Bildquellen: iStock

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