Eurogruppe gibt Athen kein grünes Licht

Damit halten sich die Finanzminister bedeckter als in einem Entwurfspapier, in das Dow Jones Newswires zuvor Einblick hatte. Darin hieß es für Brüsseler Diplomatensprache recht deutlich, dass die Finanzminister am 12. November anstreben, "eine Auszahlung der nächsten Kredittranche zu befürworten". Davon war in der offiziellen Erklärung jetzt keine Rede mehr. Auch von einem möglichen Vorbereitungstreffen der Minister am 8. November ist kein Wort mehr zu finden.
Dafür blieb es bei der Aufforderung an die Griechen, bestehende Probleme endlich zu lösen. Die Eurogruppe widersprach damit auch Ministerpräsident Antonis Samaras, der eine prinzipielle Einigung zwischen Griechenland und den Inspektoren der Troika verkündet hatte. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hielt den Druck auf Athen aufrecht. Es gebe Fortschritte, sagte Schäuble am Nachmittag nach einer Telefonkonferenz mit den Mitgliedern der Eurogruppe. Die Verhandlungen seien aber nicht an ihr Ende gelangt. Außerdem sei für die Auszahlung auch noch die Zustimmung des Bundestages gefragt.
Kontakt zu den Autorinnen: konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/chg/kla Dow Jones Newswires Von Matina Stevis und Beate Preuschoff BRÜSSEL
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