20.08.2013 18:23
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Fitch senkt Bonitätsnoten für E.ON und RWE

Druck im Strommarkt
Die Ratingagentur Fitch hat ihre Bonitätsnoten für die deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE gesenkt.
Die Agentur begründete den Schritt mit dem strukturellen Druck im deutschen Strommarkt, der die Cashflowgenerierung beider Konzerne verringere. Die traditionelle Stromproduktion werde angesichts der Bevorzugung von erneuerbaren Energien immer unrentabler. Der Betrieb von Atom-, Kohle- und Gaswerke sei bei den aktuellen Grundlaststrompreisen oft unwirtschaftlich.

   Fitch Ratings stufte das Langfristige Emittentenausfallrating (IDR) von E.ON auf A- von A und das kurzfristige IDR von auf F2 von F1 zurück. Bei RWE hatte Fitch Ende Juli schon einmal den Daumen gesenkt. Nun folgte die Abstufung des langfristigen IDR um eine weitere Stufe auf BBB+ von A-. Das Kurzfristrating wurde mit F2 bestätigt. Der Ausblick für die beiden Langfristratings ist stabil.

   Ebenfalls Ende Juli hatte bereits Standard & Poor's (S&P) die beiden deutschen Versorger zurückgestuft. In einem schwierigen Marktumfeld und wegen der unter Druck geratenen Profitabilität habe sich das Risikoprofil beider Konzerne abgeschwächt, begründete S&P den Schritt. Bei RWE kritisierte die Agentur zudem die mangelhaften Erfolge bei den geplanten Beteiligungsverkäufen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/sha/nas Dow Jones Newswires

Bildquellen: E.ON AG
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