BIELEFELD (Dow Jones)--Die E.ON AG will sich von ihrer Regionaltochter E.ON Westfalen-Weser trennen. Der Energiekonzern und die Städte Herford und Paderborn haben Sondierungsgespräche über eine vollständige Rekommunalisierung des Regionalversorgers aufgenommen, wie alle Beteiligten mitteilten.
Der DAX-Konzern hält 63 Prozent an der Regionalgesellschaft, die in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen 31.000 Kilometer Strom- und 4.000 Kilometer Erdgas-Netz betreibt. Hinzu kommen 2.400 Kilometer Wasserleitungen. E.ON Westfalen-Weser erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 627 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt etwa 1.000 Mitarbeiter. Das Bielefelder Westfalen-Blatt hatte am Morgen über ein Rückkaufangebot von E.ON berichtet.
Durch eine Neuordnung der Eigentumsverhältnisse solle das Unternehmen als Energiedienstleister für die gesamte Region erhalten bleiben, die Ertragskraft soll gestärkt werden, hieß es nun weiter. Die Gespräche seien in einer frühen Phase.
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January 26, 2012 08:04 ET (13:04 GMT)
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