20.01.2013 13:58
Bewerten
(0)

EADS-Chef Enders plant Konzernumbau

DRUCKEN
    MÜNCHEN (dpa-AFX) - EADS-Chef Tom Enders will den europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern nach der gescheiterten Fusion mit dem Konkurrenten BAE Systems neu aufstellen. Das alte Ziel, jeweils die Hälfte des Umsatzes in der zivilen Luftfahrt und im Verteidigungsgeschäft zu erwirtschaften, ist nicht mehr in Stein gemeißelt. "Das steht nach der fehlgeschlagenen Fusion mit BAE selbstverständlich auf dem Prüfstand wie manches andere auch", sagte Enders dem Magazin "Spiegel".

 

    Die Ausgaben für Verteidigung der Regierungen in Deutschland und Europa aber auch in den USA würden in den kommenden Jahren bestenfalls flach verlaufen. "Anpassungen bleiben deshalb niemandem erspart." Derzeit baut EADS in der Rüstungssparte Cassidian, die ihren größten Standort in Manching bei Ingolstadt hat, 850 Stellen ab. "Und natürlich stellt sich die Frage, ob wir uns langfristig noch stärker auf unser kommerzielles Geschäft mit Flugzeugen oder Hubschraubern konzentrieren sollten", sagte Enders.

 

GEPLATZTE FUSION MIT BAE SYSTEMS

 

    Der Airbus-Mutterkonzern EADS wollte sich im Herbst eigentlich mit BAE zum weltweit größten Luftfahrt- und Rüstungskonzern zusammenschließen. Der Plan war allerdings am starken Widerstand der Bundesregierung gescheitert - was auch als Niederlage für Enders gewertet wurde. "Mein Hauptfehler war, dass ich unser Projekt für industriell und politisch überzeugend hielt und dachte, es wäre im Interesse aller Beteiligten", sagte Enders.

 

    Die deutsche Regierung hätte, so Enders, bei dem fusionierten Konzern die gleichen Mitspracherechte gehabt wie Briten und Franzosen, ohne milliardenschwere Aktienpakete zu kaufen. "Aber offensichtlich waren in Berlin andere Erwägungen wichtiger. Die wurden mit uns aber nie offen diskutiert."

 

VERSTÄNDNIS FÜR BOEING-PROBLEME

 

    Für die Probleme des Konkurrenten Boeing mit seinem "Dreamliner" zeigte Enders Verständnis. "Wir empfinden keinerlei Schadenfreude. Und Anlaufprobleme kennen wir schließlich auch zur Genüge." Man könne bei technischem Neuland nicht alles vorhersehen. "Wir werden sicherlich bei unserem neuen Langstreckenmodell A350 auch noch die eine oder andere unangenehme Überraschung erleben." Das lasse sich bei Flugzeugentwicklungen, die immer riskant und komplex seien, kaum vermeiden. "Ich wünsche unseren US-Kollegen, dass sie den Dreamliner rasch wieder in die Luft bekommen. Denn da gehört er hin." Nachdem Luftfahrtbehörden wegen technischer Probleme weltweit ein Startverbot für das Flugzeug verhängt haben, stoppte Boeing die Auslieferung neuer Flieger./dwi/DP/he

 

Nachrichten zu Airbus SE (ex EADS)

  • Relevant
    9
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Airbus SE (ex EADS)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
18.10.2017Airbus SE (ex EADS) OutperformBNP PARIBAS
18.10.2017Airbus SE (ex EADS) overweightBarclays Capital
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) buyUBS AG
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
18.10.2017Airbus SE (ex EADS) OutperformBNP PARIBAS
18.10.2017Airbus SE (ex EADS) overweightBarclays Capital
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) buyUBS AG
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.10.2017Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
09.10.2017Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
09.10.2017Airbus SE (ex EADS) HoldJefferies & Company Inc.
09.10.2017Airbus SE (ex EADS) NeutralCitigroup Corp.
10.10.2017Airbus SE (ex EADS) VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
14.11.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
27.10.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
11.10.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Airbus SE (ex EADS) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX fällt wegen Katalonien kräftig -- Warum die Bitcoin Group-Aktie weiter steigt -- SAP hebt Ausblick an -- Varta-IPO: Börsengang erfolgreich -- eBay, American Express, Unilever, Dürr im Fokus

Air Berlin: Bund fordert Lufthansa-Engagement in Transfergesellschaft. KION-Aktie tiefrot: Prognosesenkung wegen schwacher Nachfrage bei Großprojekten. Whiskey-Absatz beschert Pernod Ricard guten Start ins Jahr. Indianerstamm verklagt Amazon und Microsoft wegen Supercomputer-Patent. Nestlé kommt wieder in Schwung.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
Millennial Lithium CorpA2AMUE
GeelyA0CACX
CommerzbankCBK100
Varta AGA0TGJ5
Bitcoin Group SEA1TNV9
Apple Inc.865985
Infineon AG623100
EVOTEC AG566480
E.ON SEENAG99
Amazon906866
Allianz840400