AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der Airbus-Mutterkonzern EADS unternimmt einen neuen Anlauf, um den Militärtransporter A400M erstmals in die Luft zu bekommen. Man wolle mit den Auftraggeber-Nationen den Zeitplan und bestimmte technische Details für den Bau des Flugzeugs diskutieren, teilten EADS und Airbus Military am Freitagabend in Amsterdam mit. Die Charakteristik und Leistungsdaten des Fliegers sollten dabei allerdings nicht verändert werden.
Zudem arbeite Airbus Military weiterhin mit dem Triebwerkskonsortium an einem Datum für den Erstflug. Sobald entsprechende Flugtest-Ergebnisse vorlägen, solle mit der Serienproduktion begonnen werden. Ende November hatte es Airbus-Chef Tom Enders abgelehnt, einen Termin für den Erstflug des Militärtransporters zu nennen. Der Start des Flugzeugs hat sich bereits um mehr als ein Jahr verzögert.
Der erste Flieger soll drei Jahre nach dem Erstflug ausgeliefert werden. EADS hatte die Verzögerungen zuletzt mit Problemen bei der elektronischen Triebwerksteuerung begründet. Das Triebwerk wird von den Herstellern der Airbus-Länder gebaut, darunter der deutschen MTU ./stw/gr