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Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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29.07.2010
Roding, 29. Juli 2010 - Gestützt auf das starke Regierungsgeschäft und der
fortschreitenden Intensivierung des Industriegeschäfts konnte der weltweit
aktive Technologiekonzern Mühlbauer im zweiten Quartal 2010 an den positiven
Start in das Geschäftsjahr anknüpfen. Während sich der Auftragseingang gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres annähernd verdoppelte, kletterten Umsatz
und Ergebnis auf einen bislang historischen Rekordwert und übertrafen das
vergleichbare Vorjahresquartal deutlich. Basierend auf der zu verzeichnenden
äußerst positiven Umsatz- und Gewinnentwicklung sowie des zum Ende des
Berichtsquartals vorhandenen hohen Auftragspolsters erhöht der Mühlbauer Konzern
seine für das Gesamtjahr abgegebene Ergebnisprognose und rechnet nunmehr damit,
im Geschäftsjahr 2010 ein EBIT von mindestens 25 Mio. EUR erwirtschaften zu
können.
Während der Quartalsumsatz infolge von Zuwächsen in allen Geschäftsbereichen mit
63,3 Mio. EUR um 46,5% erwartungsgemäß deutlich über dem vergleichbaren
Vorjahresquartal (43,2 Mio. EUR) notierte, hat sich das im Berichtsquartal
erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 14,4 Mio. EUR
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 2,7 Mio. EUR mehr als
verfünffacht. Verglichen mit dem um Sondereffekte bereinigten EBIT des Vorjahres
(4,1 Mio. EUR) betrug der Anstieg 251,2%. Dies enspricht einer deutlich höheren
EBIT-Marge von 22,7% - nach 6,3% bzw. bereinigten 9,5% im Vergleichszeitraum des
Vorjahres. Aufgrund des um 0,2 Mio. EUR leicht verbesserten Finanzergebnisses
erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern auf 14,5 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR),
während das Ergebnis nach Steuern aufgrund einer geringeren Ertragssteuerquote
mit 10,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) deutlich über dem vergleichbaren
Vorjahresquartal notierte. Bezogen auf das Ergebnis je Anteilschein bedeutet
dies eine Versechsfachung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (0,73
EUR; Vorjahr 0,12 EUR).
Im Halbjahresvergleich erhöhte sich der Umsatz von 81,3 Mio. EUR auf 92,8 Mio.
EUR, was einem Umsatzanstieg von 14,1% entspricht. Jeweils bereinigt um
ergebniswirksame Sondereffekte aus mittlerweile erledigten Rechtsstreitigkeiten
hat sich das im ersten Halbjahr 2010 erwirtschaftete EBIT mit 14,2 Mio. EUR
gegenüber dem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erwirtschafteten EBIT von 7,6
Mio. EUR annähernd verdoppelt. Unter Einbeziehung dieser Sondereffekte beläuft
sich das im ersten Halbjahr 2010 erwirtschaftete EBIT auf 16,2 Mio. EUR, wodurch
das gegenüber dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete EBIT von
5,1 Mio. EUR mehr als verdreifacht wurde. Dies entspricht einer EBIT-Marge von
17,5% - nach 6,3% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zeitgleich stieg das
Ergebnis je Aktie von 0,24 EUR auf 0,87 EUR.
Der um die Zahlungsflüsse aus Transaktionen mit kurzfristigen Wertpapieren
bereinigte Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit lag im ersten
Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres mit 24,9 Mio. EUR um 18,5 Mio. EUR über
dem Niveau des Vergleichszeitraumes des Vorjahres (6,4 Mio. EUR). Ursächlich
verantwortlich für diesen deutlichen Anstieg sind im Wesentlichen das höhere
Ergebnis nach Steuern sowie aus der Abnahme des Working Capitals resultierende
Liquiditätszuflüsse. Unter Berücksichtigung des mit 10,6 Mio. EUR nur
unwesentlich unter dem Vorjahresniveau (11,1 Mio. EUR) liegenden Mittelabflusses
aus der Investitionstätigkeit verzeichnet der Technologiekonzern Mühlbauer einen
Free Cashflow von +14,2 Mio. EUR und übertrifft damit den Vergleichszeitraum des
Vorjahres (-4,8 Mio. EUR) um +19,0 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund
der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 1,00 EUR je Stückaktie sowie die
parallel fällige Gewinnausschüttung an den persönlich haftenden Gesellschafter
von 77,9% zum Ende des Vorjahres auf 74,1% zum Ende des Berichtsquartals zurück.
Deutliche Auftragszuwächse in allen Geschäftsbereichen des Technologiekonzerns
Mühlbauer führten im zweiten Quartal 2010 zu einem Auftragseingang von insgesamt
59,2 Mio. EUR und damit zu einer Steigerung von 90,4% gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresquartal (31,1 Mio. EUR). Während das Orderbuch im
Kerngeschäft Cards & TECURITY® insbesondere durch Regierungsaufträge zur
Umsetzung von ID-Projekten um 74,3% auf 33,3 Mio. EUR gestiegen ist, hat sich
das Auftragsvolumen im Geschäftsbereich Semiconductor Related Products von 8,5
Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 17,7 Mio. EUR sogar mehr als
verdoppelt. Im Geschäftsbereich Traceability erhöhten sich die Aufträge im
gleichen Zeitraum von 1,0 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR - dies entspricht einem
Zuwachs von 150,0%. Bei Precision Parts & Systems wiesen die Aufträge einen
Anstieg von 128,0% auf und notierten bei 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 2,5 Mio. EUR). Im
ersten Halbjahr 2010 führten die hohen Auftragszuwächse des Technologiekonzerns
Mühlbauer zu einem kumulierten Auftragseingang von 173,1 Mio. EUR, wodurch der
im vergleichbaren Vorjahreszeitraum generierte Auftragseingang (83,3 Mio. EUR)
mehr als verdoppelt wurde. Der Auftragsbestand der Mühlbauer Gruppe notiert zum
Ende des Berichtszeitraums bei 149,5 Mio. EUR und blieb damit nur leicht unter
dem hohen Auftragsbestand zum Ende des Vorquartals (154,6 Mio. EUR).
Ende der Mitteilung euro adhoc
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(END) Dow Jones Newswires
July 29, 2010 01:48 ET (05:48 GMT)- - 01 48 AM EDT 07-29-10