22.01.2013 18:14
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EANS-News: ifa systems AG

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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Quartalsbericht

Frechen (euro adhoc) - Quartalsinformationen der ifa systems AG, Frechen Periode: 4. Quartal 2012

Betriebs- und Finanzergebnis

Das 4. Quartal 2012 wurde durch ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis im Dezember geprägt. Die Gesamtleistung sank im Q4/2012 auf 2.880 TEUR (IFRS) und lag damit um ca.760 TEUR niedriger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang ist die Verschiebung von Projekten in das nächste Jahr.

Im Geschäftsjahr 2012 stieg die Gesamtleistung auf 9.530 TEUR (Vorjahr ca. 9.450 TEUR). Das Ergebnis (EBIT konsolidiert nach IFRS) wird ca. 1.060 TEUR (Vorjahr 2.050 TEUR) betragen.

Der Umsatzmix hat sich 2012 sehr differenziert entwickelt: Im Inlandsgeschäft wurde der Umsatz insbesondere im Bereich Computer-Hardware aufgrund der geringeren Marge wie geplant um ca. 300 TEUR von ca. 920 TEURO auf ca. 620 TEUR reduziert. Auch im internationalen Bereich (ohne USA und Runtime-Lizenzen) lag der Umsatz durch Projektverschiebungen um ca. 1.150 TEUR, d.h. ca. 45% niedriger als im Geschäftsjahr 2011 (ca. 2.090 TEUR). Dem gegenüber konnten die Runtime-Lizenzen aus den Dauervertragsverhältnissen von 2.780 TEUR in 2012 um ca. 12% gesteigert werden (etwa 320 TEUR), während der Umsatz in den USA ohne Runtime-Lizenzen um erfreuliche ca. 60% (entsprechend ca. 1.130 TEUR) auf etwa. 3.040 TEUR stieg.

Die Aufwendungen in 2012 waren um ca. 980 TEUR höher als im Vorjahr, ins- besondere durch den weiteren Aufbau in den USA und weiteren Markterschließungs kosten in Asien.

Im letzten Quartal 2012 wurden bereits Kostenreduzierungen und Restrukturierungen eingeleitet. Im laufenden Geschäftsjahr 2013 sollen die Aufwendungen um ca. 1.100 TEUR gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Etwa die Hälfte der geplanten Einsparungen entfallen auf Personalausgaben in dem Bereich Marketing und Markterschließung. Weitere rund 400 TEUR sollen in den Bereichen Marketing, Messen und Reisekosten eingespart werden. Der Restbetrag verteilt sich auf verschiedene Positionen, insbesondere im Verwaltungsbereich.

Die Entwicklungskosten und Investitionen blieben und bleiben auch 2013 stabil, da Zertifizierungen und Standardisierungen deutlich steigende Anforderungen definieren. Parallel zu den laufenden Entwicklungskosten wurden aufgrund der internationalen Nachfrage zusätzliche Produkte entwickelt (Telemedizin und klinisches Knowledge-Management), die ab 2013/2014 zusätzliche Ertragspotentiale erschließen werden.

Um die internationalen Markterschließungskosten zu reduzieren, werden verstärkt Verträge mit externen Distributoren abgeschlossen, um Zugänge zu weiteren Ländern zu erhalten Die Produktpalette, die über die Distributoren im B2B-Vertrieb angeboten werden, umfasst dabei Medizingeräteanbindungen und standardisierte PACS (ecPACS)-Lösungen (PACS = Picture and Archive Communication Systems).

Die Finanzierung in 2013 erfolgt aus dem Finanzmittelbestand zum 31.12.2012 (ca. 700 TEUR) und dem laufenden operativen Cash Flow.

Marktentwicklung

Der Bedarf an Health-IT-Lösungen steigt international weiter an. Allerdings sind die Entscheidungsprozesse (Ausschreibungsverfahren) und mplementierungsphasen, speziell bei der Elektronischen Patientenakte (EPA), deutlich länger als von den meisten Marktteilnehmern erwartet. Der wesentliche Grund hierfür ist, dass qualifizierte und erfahrene Fachleute fehlen, die als IT-Manager bei den Kunden als externe Health-IT-Berater und als Produktspezialisten bei den Anbietern das Re-Engineering klinischer Prozesse umsetzen können. Der hier geforderte Spezialisierungsgrad kann von nur wenigen Beratern vorgewiesen und erfüllt werden.

Die ifa-Gruppe hat wegen der hohen Markteintrittsbarrieren international wenige Wettbewerber im Health-IT-Bereich in der Ophthalmologie. Das verzögert aber auch häufig Ausschreibungsverfahren. Da im öffentlichen Bereich generell mehrere Angebote eingeholt werden müssen bevor eine Auftragsvergabe erfolgen kann, und nur wenige Anbieter in der Lage sind, an den oftmals komplexen Ausschreibungen teilnehmen zu können, verzögern bzw. verschieben sich oftmals solche Projekte.

Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2013 wird eine Periode der Konsolidierung und Stabilisierung sein (speziell in der ersten Jahreshälfte). Im internationalen Bereich (ohne USA) hat sich der Auftrags- und Angebotsbestand positiv entwickelt. Der US-Markt ist dagegen schwer einzuschätzen, da die Regierung Fördermittelprogramme um ein Jahr verlängert hat, sodass Interessenten die Entscheidung hinauszögern. Zusätzlich wurde die Einführung der wichtigen internationalen Diagnosekodierung, die ein wichtiger Grund für die EPA-Einführung ist, um ein Jahr von 2013 auf 2014 verschoben.

Mit neuen Preis- und Finanzierungsmodellen auf dem US-Markt ("Rent a Software") sollen 2013 flexiblere Angebote bei finanzierungskritischen Projekten eingesetzt werden. Langfristig werden die Einnahmen aus Dauervertragsverhältnissen (Runtime-Lizenzen) deutlich steigen und die stabile Ertragssituation stärken.Insgesamt wird in den USA von einer Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau ausgegangen.

Zusammenfassend wird durch die stabilen Auftragsbestände eine Unternehmensleistung auf Vorjahresniveau erwartet mit Steigerung der EBIT-Marge aufgrund der neuen Kostenstruktur.

Das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Entry Standard des Freiverkehrs der Deutschen Börse Frankfurt (ISIN: DE007830788) notiert. Das Unternehmen ist mit den Tochterunternehmen Integration AG (www.integration-ag.com) und INOVEON Corp. (www.inoveon.com) der führende Anbieter für Software, IT-Dienstleistungen, Webanwendungen (z.B. Telemedizin) und medizinische Informationssysteme für die Augenheilkunde weltweit. Der proportional hohe Ertrag und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ergeben sich aus dem Geschäftsmodell mit obligatorischen Runtime-Lizenzen für alle eingesetzten Programme (über 10.000 Arbeitsplatzlizenzen international im Einsatz). Die Einnahmen aus diesen Dauervertragsverhältnisses werden im laufenden Jahr etwa 70% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Für weitergehende Informationen: www.ifasystems.de www.ifa4emr.comundwww.augenklinik-it.de.

22.01.2013

Rückfragehinweis: Susanne Post-Schenke

Investor Relations/Aufsichtsrat

Telefon: +49(0)2234-933670

E-Mail: susanne.post-schenke@ifasystems.de

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Unternehmen: ifa systems AG Augustinusstr. 11b D-50226 Frechen Telefon: +49(0)2234-93367-0 FAX: +49(0)2234-93367-35 Email: info@ifasystems.de WWW: http://www.ifasystems.de Branche: Internet ISIN: DE0007830788 Indizes: Börsen: Freiverkehr: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Open Market (Freiverkehr) / Entry Standard: Frankfurt Sprache: Deutsch

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