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05.02.2008 11:58

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EM Stocks Review: Asien schwächer - Korea im Plus

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EMFIS.COM - 05.02.08 Nach mehreren eher erfreulichen Handelstagen kehrte heute eine gewisse Zurückhaltung an die asiatischen Börsen zurück. Auch am US-Markt hatte es zuvor Gewinnmitnahmen gegeben. Die Marktteilnehmer wurden insbesondere durch die Quartalszahlen verschiedener japanischer Unternehmen daran erinnert, dass das globale Wirtschaftswachstum bald weiter zurückgehen und damit die Firmengewinne schrumpfen lassen könnte. Im chinesischen Kulturraum bereitete man sich indessen auf die Tage des Neujahrsfestes vor. In dieser Zeit wird in Shanghai, Hongkong und Taiwan – wenn überhaupt – nur eingeschränkt gehandelt. Viele Anleger zogen es vor diesem Hintergrund vor, erst einmal Positionen glattzustellen.

In Japan ging der Nikkei 225 nach den Aufschlägen der vergangenen Tage heute wieder um 0,8 Prozent nach unten auf 13.745 Punkte. Der breitere Topix verlor 0,7 Prozent auf 1355 Zähler. Dazu beigetragen hatten unter anderem die schwachen Vorgaben von der Wallstreet, aber auch einige enttäuschende Quartalszahlen. So brachen die Titel von Yamaha Motor nach einem schwachen Ausblick auf das Gesamtjahr 2008 um 15,2 Prozent ein. Die Aktie von Olympus, wo der Ausblick auf das Fiskaljahr abgesenkt worden ist, schlitterte um 13,9 Prozent nach unten. Daneben verbilligten sich Toyota Motor im Vorfeld des Quartalsberichts um 2 Prozent, Sony gaben 2,3 Prozent ab. Im Bankensektor gingen Mizuho Financial um 2 Prozent und Mitsubishi UFJ um 1,2 Prozent nach unten. Dagegen konnten sich die zuletzt leidgeprüften Papiere der Schifffahrtsgesellschaften gut behaupten. Hier erholten sich Nippon Yusen um weitere 1,5 Prozent, Mitsui OSK Lines legten 3,1 Prozent zu.







Auch in Hongkong blieben die Anleger heute vorsichtig und schreckten im Vorfeld des herannahenden chinesischen Neujahrsfestes vor größeren Engagements zurück. Der Hang Seng Index verlor 0,9 Prozent auf 24.808 Zähler. Unter den Blue Chips verbilligten sich HSBC um 1,7 Prozent und China Mobile um 0,2 Prozent. Die Aktie des Versicherers China Life gab nach einem negativen Kommentar von Credit Suisse 1,1 Prozent ab. Die Titel des Börsenbetreibers Hong Kong Exchange & Clearing gingen angesichts der weiter schwachen Handelsumsätze um 4,7 Prozent nach unten. Daneben fielen Jiangxi Copper um 2,8 Prozent und Hunan Nonferrous Metals um 2,5 Prozent. Beide Konzerne haben wegen der massiven Schneefälle in China sichtliche Produktionsrückgänge melden müssen. Im Exportsektor gaben zahlreiche Titel einen Teil ihrer Kursgewinne aus den vergangenen Tagen wieder ab. Hier rutschten etwa Li & Fung um 5,2 Prozent nach unten, Esprit Holdings verloren 3,4 Prozent.

In Seoul lag der Kospi heute angesichts der schwachen Entwicklung die meiste Zeit über ebenfalls im Minus. Gegen Handelsende setzte aber eine neue Kaufwelle ein, die den koreanischen Leitindex schlussendlich in positives Terrain brachte. Er schloss 0,4 Prozent im Plus bei 1696 Zählern. Das Käufer-Interesse kam insbesondere den Titeln aus dem Bausektor zugute. Hier schoben sich etwa Ssangyong Cement um 2,4 Prozent nach oben, Hyundai Engineering legten 3,3 Prozent zu. Die Aktie von Samsung Electronics verbesserte sich um 0,2 Prozent. LG Philips LCD stiegen um 3,7 Prozent. Hier hoffen die Marktteilnehmer derzeit darauf, dass LG Electronics demnächst die volle Kontrolle über den Flachbildschirm-Hersteller übernehmen könnten. Dagegen rutschten Posco um 3,4 Prozent ab, nachdem Goldman Sachs die Papiere auf „sell“ abgestuft hatten. Im Telekom-Sektor gaben SK Telecom 1,2 Prozent ab, während sich KT Corp. um 1,8 Prozent verbessern konnten.

In China fiel der Shanghai Composite Index um 1,55 Prozent auf 4599 Stellen. Der Shanghai A-Share verlor 1,56 Prozent auf 4827 Punkte.

In Taiwan fand heute wegen der Neujahrsfeierlichkeiten kein Aktienhandel statt. In Frankfurt notierte die Aktie heute unverändert bei 2,10 Euro.

 

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