EMFIS.COM - Hongkong 03.12.2010 Die Furcht vor Maßnahmen zur Drosselung der chinesischen Wirtschaft ließ die Anleger in Hongkong weiterhin vor größeren Engagements zurückschrecken. Daneben belastete auch die Tatsache, dass mit dem IPO des Werbeunternehmens Shifang Holding heute ein weiterer Börsengang floppte. Der Hang Seng Index gab angesichts dessen 0,6 Prozent auf 23.320 Punkte ab, und entwickelte sich damit schlechter als die meisten übrigen asiatischen Indizes. Im Wochenvergleich konnte er sich aber immerhin um 1,9 Prozent erholen.
Abgegeben wurden unter anderem die China-Finanzwerte. Hier gaben
Bank of China 1,2 Prozent und
China Construction Bank 1,5 Prozent ab. Unter den Versicherern verbilligten sich China Life um 1,3 Prozent und
Ping An Insurance um 1,5 Prozent. Daneben standen vor allem die
Aktien der Kohleminen-Betreiber weiter unter Druck, nachdem die Regierung rigide Preiskontrollen über die Branche verhängt hatte. China Shenhua Energy verloren 3,0 Prozent und
China Coal Energy 2,7 Prozent. Die übrigen Rohstofftitel entwickelten sich uneinheitlich. Während
PetroChina 0,4 Prozent abgaben, stiegen
CNOOC um 1,1 Prozent;
Aluminum Corp. of China verbesserten sich um moderate 0,3 Prozent. Unter den Aktien der Casino-Betreiber fielen
Sands China um 1,3 Prozent, nachdem die Verwaltung von Macau dem Unternehmen eine Baugenehmigung verweigert hatte. Die Werte der Konkurrenz profitierten allerdings größtenteils von dieser Meldung. So zogen Galaxy Entertainment um 3,3 Prozent an; SJM stiegen um 1,0 Prozent.