EMFIS.COM - 26.08.10 Die lateinamerikanischen Börsen haben gestern überwiegend fester geschlossen.
Der brasilianische Bovespa-Index verlor 0,5 Prozent auf 64.803,4 Punkte, der argentinische Merval kletterte um 1,7 Prozent auf 2.331,1 Punkte, der mexikanische IPC Index verbesserte sich um 0,3 Prozent 31.453,7 Zähler und für den chilenischen IPSA Index ging es um 1,2 Prozent nach unten.
Die Investoren orientierten sich in Brasilien an den weiterhin schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA. Dort sind Verkäufe neuer Häuser auf ein Rekordtief gesunken.
Fast alle Werte des Bovespa-Index verzeichneten Kursverluste.
Beim Immobilienentwickler Cyrelia ging es um 1,8 Prozent abwärts, PDG Realty schlossen 1,5 Prozent leichter.
Bei den Rohstofftiteln ging es für Usiminas um 1,3 Prozent nach unten, Vale SA sackten um 0,9 Prozent ab, Cia. Siderurgica Nacional büßten 2,3 Prozent ein und
Gerdau verbesserten sich um 0,2 Prozent.
Zu den Gewinnern gehörten MMX Mineracao, die sich um 3,3 Prozent verbesserten.
Bei den Finanztiteln zeigen sich Banco do Brasil unverändert.
Banco Bradesco gaben 1,5 Prozent an und Bradespar korrigierten um 1,6 Prozent. Itau Unibanco zeigten sich 0,1 Prozent leichter.
In Mexiko profitierte der Markt vom festeren Schluss an der Wall Street. Auch hier herrschte zunächst Unsicherheit ob der neuesten schwachen US Daten. Gleichzeitig aber werden die Kursrücksetzer zum Teil bereits als übertrieben bewertet, so dass es zu einer technischen Erholung kam.
Aktien der America Movil verloren 0,5 Prozent,
Telefonos de Mexico schlossen 2,1 Prozent leichter.
Beim Hausbauer Urbi ging es um 1,3 Prozent nach unten, Homex schlossen 0,8 Prozent leichter.
Aktien der
Cemex hingegen sprangen um 3,5 Prozent nach oben.
Industrias Penoles verloren 0,6 Prozent,
Grupo Mexico verteuerten sich um 0,3 Prozent.
Einen kräftigen Sprung nach oben machten Aktien der Grupo Carso. Das Konglomerat hat angekündigt, seine Immobilien- und Minentöchter abspalten zu wollen, um diese dann an der
Börse zu listen. Grupo Carson zogen um 12,5 Prozent an.