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08.02.2010 13:41

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EMFIS.COM - Lateinamerikas Börsen bringen sehr schwache Woche hinter sich

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EMFIS.COM - Brasilia 08.02.2010 Die lateinamerikanischen Börsen konnten am Feitag von der moderaten Erholung an der Wallstreet kaum profitieren. Lediglich in Mexiko zog der Markt leicht an.


In Brasilien gab der Bovespa am Freitag weitere 1,8 Prozent auf 62.763 Punkte ab, und ist damit auf Wochensicht um 8,5 Prozent abgerutscht. Immerhin fand in der zweiten Handelshälfte eine deutliche Erholung statt, nachdem Brasiliens Leitindex zuvor allein am Freitag zunächst um 4 Prozent nach unten gegegangen war. Die Marktteilnehmer standen vor allem unter dem Eindruck neuer Inflationsdaten. Die Regierung hatte zuvor gemeldet, dass die Verbraucherpreise im Januar gegenüber dem Vorjahr um 4,59 Prozent gestiegen sind. Dieser Wert lag über dem Inflationsziel der Notenbank von 4,5 Prozent. Vor allem die zinssensitiven Bankenwerte gingen daraufhin nach unten. Banco Bradesco etwa rutschten um 3,7 Prozent ab; Itau Unibanco verbilligten sich um 2,5 Prozent. Im Rohstoffsektor gingen Petrobras um 2,4 Prozent und Vale um 1,1 Prozent nach unten.

In Mexiko freuten sich die Investoren über die unterm Strich positiven Arbeitsmarktdaten beim Nachbarn USA. Dies brachte den IPC-Index schlussendlich um 0,1 Prozent nach oben auf 30.631 Zähler. Auf Wochensicht hat Mexikos Leitindex damit dennoch 4,6 Prozent abgegeben. Gesucht waren insbesondere die Papiere von Cemex, die sich um 4,2 Prozent erholten. Der Zementriese dürfte von einer wirtschaftlichen Stabilisierung in den USA besonders profitieren. Daneben verbesserten sich Banorte um 1,8 Prozent und Empresas um 0,7 Prozent. Dagegen gab die Aktie des Minenbetreibers Grupo Mexico weitere 0,8 Prozent ab.


In Chile fiel der IPSA um 2,1 Prozent, und ist damit vergangene Woche um 3,0 Prozent nach unten gegangen. In Argentinien verlor der Merval 3,1 Prozent, und hat damit auf Wochensicht 6,7 Prozent verloren.

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