EMFIS.COM - Tokio 10.03.2010 In Japan ging der
Nikkei 225 heute um marginale 0,04 Prozent nach unten auf 10.564 Punkte, nachdem er bereits gestern leicht abgegeben hatte. Der breitere Topix verlor 0,2 Prozent auf 922 Zähler. Zuvor war gemeldet worden, dass die Auftragseingänge im Maschinenbausektor im Januar nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat wieder um 3,7 Prozent geschrumpft waren. Dies lag allerdings im Rahmen der Erwartungen.
Überdurchschnittlich unter Druck gerieten die Papiere der Reedereien. Hier verloren Kawasaki Kisen 2,3 Prozent und Mitsui OSK 1,3 Prozent, nachdem der Baltic Dry Index zuvor nach unten gegangen war. Daneben wurden die Telkomwerte gemieden, ohne dass neue Meldungen für den Sektor vorlagen.
Softbank verloren 1,6 Prozent;
KDDI gaben 1,5 Prozent und
NTT DoCoMo 0,6 Prozent ab. Die Elektronikwerte entwickelten sich uneinheitlich.
Toshiba gaben 1,8 Prozent und Sanyo 1,4 Prozent ab. Dagegen verbesserten sich
Sony um 1,4 Prozent und
Nintendo 1,7 Prozent. Hier rechnen die Marktteilnehmer zum Teil mit positiven Überraschungen bei der Gewinnentwicklung. Unter den Autowerten stiegen Honda um 0,2 Prozent und Suzuki um 1,3 Prozent. Toyota verloren dagegen 1,4 Prozent, nachdem sich in den USA ein tödlicher Autounfall ereignet hatte, der in Zusammenhang mit fehlerhaften Autoteilen stehen könnte.