22.02.2013 11:11
Bewerten
 (0)

EU-Kommission: Frankreich verfehlt 2013 sein Defizit-Ziel

    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Frankreich wird laut EU-Prognose auch 2013 beim Staatsdefizit die Maastrichter Marke von drei Prozent reißen. Die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft werde voraussichtlich ein Defizit von 3,7 Prozent der Wirtschaftsleistung machen, schreibt die Brüsseler EU-Kommission am Freitag in ihrer Konjunkturprognose. Ebenso werde Paris 2014 mit einem Defizit von 3,9 Prozent das Ziel verfehlen.

 

    Die französische Regierung hatte sich gegenüber den EU-Partnern verpflichtet, 2013 die Defizitmarke wieder zu erfüllen, hatte dieses Ziel aber vor einigen Tagen einkassiert. In Brüssel wird damit gerechnet, dass Paris wegen außergewöhnlicher Umstände für die Defizitverfehlung nicht bestraft wird. Grund ist auch die schwache Konjunktur. Laut EU-Prognose wird Frankreichs Wirtschaft in diesem Jahr nur ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent schaffen./mt/DP/bgf

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow Jones im Minus -- Kommt Apples neues iPhone früher als erwartet? -- Ifo-Geschäftsklima sinkt erstmals seit sieben Monaten -- Deutsche Bank im Fokus

US-Anleihen: Überwiegend schwächer nach Verbraucherpreisen und Yellen-Aussagen. Kein Ende der Debatte über Kohleabgabe in Sicht. Wintershall soll Interesse an Öl- und Gasassets in Libyen haben. Erneuter Streik der Amazon-Mitarbeiter in Leipzig. Fed-Chefin Yellen hält sich bei Zinswende weiter bedeckt. Bayer-Chef will Staatsgelder für Antibiotika-Forschung. IPO: Niederlande bringen verstaatlichte Bank ABN Amro an die Börse. EnBW will Windenergiefirma Prokon für 550 Millionen Euro übernehmen.
Titans

Diese Städte stellen die attraktivsten Märkte in Europa dar.

Diese Firmen zahlen Amerikas höchste Gehälter

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger spricht sich für die Abschaffung des Bargelds aus. Was halten Sie von diesem Vorschlag?